Monat: Januar 2014

Mini-Tartelettes

Ihr Lieben!

Ich muss gestehen, ich bin dem Mini-Wahn verfallen. Diese Backform lässt mich nicht mehr los! Und dabei war es diesmal echt eine bescheuerte Idee. Wie soll man in einer Mini-Muffin-Form Mürbeteig daran hindern aufzugehen? Zwergenbackpapier zuschneiden und jeweils drei Linsen reinlegen? Wohl eher nicht. Der Teig ist darum zwar aufgegangen, aber ich hab noch ein bisschen Platz für Vanille-Zimt-Pudding und Plaumen-Kompott gefunden! :3

Bild8Obwohl (oder vielleicht gerade weil) es eine echte Fitzelarbeit war haben sie wirklich lecker geschmeckt und darum möchte ich das Rezept gerne mit euch teilen. Dazu braucht ihr:

  • 300g Mehl
  • 60g Puderzucker
  • 1/2 Pkch. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 2EL Milch
  • 125g Butter
  • 400g Pflaumen
  • für Faule 1Pkch. Vanillepudding o. selbstgemachter Pudding
  1. Für den Teig gebt ihr die trockenen Zutaten in eine Schüssel und gebt dann die Eier, die Milch und die Butter (klein gewürfelt) hinzu. Alles gut miteinander verkneten und dann in Frischhaltefolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Nur weil der Teig sich entspannt, könnt ihr aber noch lange nicht die Füße hochlegen! Die Pflaumen entkernen und würfeln, mit etwas Agaven-Dicksaft oder Zucker und einem Schluck Wasser in einen Topf geben und einkochen. Einen zweiten Topf hernehmen und das Pudding-Päckchen anrühren oder aber flott selbst Vanille-Pudding herstellen (ich dachte anfangs das sei furchtbar kompliziert… aber wenn ich das kann, schafft ihr das allemal!), Zimt nach Belieben unterrühren und beiseite stellen.
  3. Wenn alle Komponenten fertig sind, den Teig aus seinem Schönheitsschlaf reißen und ausrollen. Ich hab ihn in Streifen geschnitten, weil die Form derart klein ist, dass Kreise ausstechen noch eine größere Fummelarbeit geworden wäre. Wer größere Formen nimmt, schnappt sich einfach ein Glas oder einen großen Ausstecher. Die Teigkreise dann in die Förmchen legen und gut andrücken. Sollte es euch möglich sein, Backpapier und Erbsen/Linsen einzulegen, tut’s dann kommt euch der Teig nicht so sehr entgegen wie mir. Nachdem ihr die Förmchen also mit Teig ausgekleidet habt für die nächsten 10 – 15 Minuten ab in den Ofen.
  4. Die Küchlein etwas auskühlen lassen, aus der Form lösen und dann erst mit dem Vanille-Zimt-Pudding zu 2/3 füllen und dann einen Löffel von dem Pflaumenkompott darauf geben. Beim Obst ist man ja je nach Gusto und Jahreszeit variabel.

Falls, dann viel Freude beim Nachbacken!

Liebe Grüße Nana ♡

Mogel-Mini-Muffins

Hallo ihr Lieben!

gestern überkam mich – schon wieder – die akute Lern-Unlust. Und wat nu? Schnell zum Supermarkt geflitzt, den Einkaufskorb mit Backzutaten bepackt und schnell wieder nach Hause in meine Küche. Dabei herausgekommen sind Mogel-Mini-Muffins. Warum habe ich gemogelt? Also eigentlich ist das Rezept für Raffaelo-Muffins gedacht… so sehen sie allerdings gar nicht aus. Ich wollte die Geschmacksnerven meiner Freunde mal auf die Probe stellen. Aber schaut selbst.

Bild7Zutaten:

  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Natron / 1 TL Backpulver30g Zucker
  • 3 Eier
  • 150g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 100 ml Milch
  • nach Belieben geraspelte weiße Schokolade (ich habe 1 Teil des Kovertüreblocks verwendet)
  • 30g Kokosraspeln
  • 30g gemahlene Mandeln

Der Teig ist eigentlich recht fix zubereitet. Die Butter mit den Eiern und dem Zucker cremig schlagen und dann die Milch hinzugeben. Nach und nach sämtliche trockenen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Da meine Ei-Butter-Masse irgendwie suspekt aussah (die doofe Butter wollte einfach nicht weich werden und ich bin ein furchtbar ungeduldiger Mensch, weshalb ich es trotzdem zusammengeschmissen habe), habe ich das ganze einfach über einem Wasserbad so lange mit dem Schneebesen bearbeitet, bis die Butter aufgegeben hat. Am Teig ändert sich dadurch ja aber zum Glück nicht. Nur nicht über dem Wasserbad vergessen! Sonst stockt das Ei :’P

Die Masse in eine Mini-Muffinform füllen und für 15 Minuten in den Backofen schieben. Für die Creme habe ich eine kleine Packung Mascarpone mit 4EL Joghurt und ca. 4EL Puderzucker, 6EL Kokosflocken und 1TL Rote-Beete-Pulver verrührt. (Daher auch die rosa Farbe… die Muffins haben nämlich abgesehen von den beiden Blaubeeren keine einzige Beere auch nur von Weitem gesehen).

Et voilà. ♡ Falls, dann viel Freude beim Nachbacken!

Liebe Grüße Nana.

Zimtwecken

Guten Morgen ihr Lieben!

Gestern Abend hat mich der Backofen wieder in seinen Bann gezogen. Statt zu lernen – wie ich es eigentlich tun sollte – hab ich also wieder die Küchenwaage angeschmissen und Zimtwecken gebacken. Es braucht zwar ein bisschen Zeit, aber die Zubereitung ist wirklich simpel (wenn man ein Händchen für Hefeteig hat… ich hatte es bisher nicht so). Und am Ende riecht die ganze Küche nach Zimt und karamelisiertem Zucker ♡

Für ca. 12 Wecken braucht ihr:

  • 1/2 Würfel frische Hefe o. 1 Pkch. Trockenhefe
  • 500g Mehl
  • 60g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 270 ml Milch
  • 100g Butter
  • sehr weiche Butter für die Füllung
  • Zimtzucker
  • optional: gemahlene Haselnüsse und einen geraspelten Apfel
  1. Die Butter in einem Topf schmelzen, die kalte Milch darauf geben und die Trockenhefe hinzugeben. Wer frische Hefe nimmt, erwärmt die Milch separat und gibt noch eine Prise Zucker hinzu, damit die Hefe ordentlich arbeiten kann (ca. 10 Minuten gehen lassen).
  2. Derweil den Wasserkocher schonmal anschmeißen und eine Wärmflasche vorbereiten. Ein Trick von der Quasi-Schwiegermutter, der super funktioniert (!!). Die Wärmflasche packt ihr in euer Bett – nein, nicht um Pause bei dem kalten Wetter zu machen, sondern für den Hefeteig. Unter der warmen Bettdecke geht der nämlich wunderbar auf.Bild5
  3. Zurück in der Küche mischt ihr Mehl, Zucker, Salz sowie die Hefe-Butter-Milch-Mischung in einer Schüssel und verrührt die Zutaten so lange mit den Knethaken, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Sollte der Teig noch zu flüssig sein, einfach etwas Mehl nachgeben.
  4. Sobald alles gut miteinander vermengt ist die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ab unter die Bettdecke. Jetzt heißt es eine Stunde Däumchen drehen.
  5. Wenn der Teig langsam unter der Bettdecke vorkriecht (wäre mir echt beinahe passiert…) den Ofen auf 180°C vorheizen, den Zimtzucker mischen und optional einen Apfel raspeln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Großzügig den Zimtzucker auf dem Teig verteilen, ebenso die Haselnüsse. Den geraspelten Apfel nur auf die Hälfte des Teiges geben und dann die andere Hälfte umschlagen.
  6. Jetzt schneidet ihr den Teig in ca. 3cm dicke Streifen und formt diese zu einem Knoten. Man kann sie genausogut auch einfach aufrollen, sieht aber langweiliger aus 😉
  7. Die Zimtwecken etwa 10-15 Minuten backen und dann noch warm mit etwas Zimtzucker bestreuen.Bild6

Falls, dann viel Freude beim Nachbacken! ♡

Liebe Grüße Nana.

ich musst’s unbedingt haben! – das zucker zimt und liebe backbuch

Hallo ihr Lieben!

ich lese ja bereits seit einem guten Jahr regelmäßig verschiedene Blogs und wenn mir ein Rezept gefällt, dann wird es auch nachgebacken oder gekocht! Einer der ersten Blogs war Zucker Zimt und Liebe von Jeanny. Eine ganz zauberhafte Seite. Umso begeisterter war ich deswegen auch, als ich gelesen habe, dass ihr Backbuch, gleichnamig zum Blog, erschienen ist! Natürlich bin ich sofort losgestiefelt, denn wenn das Buch so fabelhaft ist wie der Blog, musste ich es unbedingt haben! (ist es, nebenbei bemerkt, ich habe den ganzen Mittag damit verbracht die hübschen Bilder zu betrachten und die Rezepte zu studieren.) Leider durfte ich dann im Buchladen feststellen, dass ich scheinbar in einem Dorf wohne, die Buchhändlerin wusste erst gar nicht, wovon ich spreche. ):

aber jetzt ist es in mein Bücherregal eingezogen und ich werde bestimmt sämtliche Rezepte daraus nachbacken! Allein vom Anschauen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Das Buch ist ebenso zauberhaft wie Jeannys Blog.Bild4

Für Naschkatzen und Schleckermäulchen ist das bestimmt eine sehr lohnenswerte Lektüre :3 oder ein prima Buch, dass man sich schenken lassen kann! Ich hab es mir heute selbst gegönnt, wenn ich darauf warten müssten, dass es mir jemand zum Geburtstag oder NOCH später schenkt, wäre ich bestimmt wahnsinnig geworden.

Ich widme mich jetzt wieder den tollen Rezepten♡

Liebe Grüße Nana

Schoko-Bananen-Muffins (die Mini-Version)

N’abend ihr Lieben! :3

Eigentlich sollte ich für mein morgiges Seminar noch einen Exkursionsbericht schreiben, aber… ich drücke mich (noch) erfolgreich davor, bzw. schreibe ich quasi in den Pausen in denen der Ofen die Muffins in Beschlag hat. Eigentlich bin ich ein Mensch, der absolut keine Bananen mag. Die Konsistenz ist komisch und der Geschmack haut mich jetzt auch nicht gerade aus den Socken. Abgesehen von Bananen im Schoko-Fondue. Also dacht‘ ich mir, dass Bananen in Schoko-Muffins dann auch schmecken müssen/können. Der erste Test wurde bereits gemacht – sie schmecken!

Bild2Und weil sie schmecken, möchte ich das Rezept natürlich auch teilen. Die Angaben reichen für 20 Mini-Muffins.

  • 75g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 30g Zucker
  • 1/2 Pkch. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter
  • 30ml Milch
  • 1 Banane

Ich habe zuerst die Banane mit einer Gabel zu Brei gedrückt und sie beiseite gestellt. Danach wird die Butter mit dem Ei und dem Zucker + Vanillezucker schaumig geschlagen und die Milch hinzugegeben. Als nächstes die Banane unterrühren und zuletzt das Mehl mit dem Natron in die Masse geben. Alles in eine Mini-Cupcakeform füllen (vorher mit diesen winzigen Förmchen auslegen) und bei 170°C für 15 Minuten in den Ofen schieben. (Mein Backofen ist schon etwas altersschwach… vlt geht es bei den meisten etwas schneller – Stäbchenprobe!)

Da ich absolut kein Freund von Buttercreme bin – zu viel Butter, klebrig süß – mache ich meist ein Toping aus Mascarpone und Quark. Der Kühlschrank hat allerdings nur Schlagsahne und Eier hergegeben, weshalb ich kurzerhand eine letztens entdeckte Nachspeise zum Häubchen auf den Muffins umfunktioniert habe. Dazu braucht ihr:

  • 250 ml Sahne
  • 125g Blockschokolade (ich habe Zartbitter genommen)
  • 2 Eigelb
  • 50ml Milch

Zuerst nehmt ihr ein Wasserbad her und schmelzt die Schokolade, beiseite stellen und etwas auskühlen lassen. Direkt im Anschluss schlagt ihr die Eigelb und die Milch über dem Wasserbad 5 Minuten schaumig. Flott unter die noch lauwarme Schokolade geben. Zuletzt wird noch die Sahne aufgeschlagen. (Ich halt sie mir nie (!) über den Kopf… aus Angst die Pampe dann in den Haaren zu haben. So sehr trau ich der Sahne dann doch nicht!) Zum Schluss die Schoko-Ei-Masse unter die Sahne heben und in den Kühlschrank stellen. Es empfiehlt sich wohl die Masse 1 – 2 Stunden vorher zuzubereiten, damit sie dann fest genug ist. In einen Spritzbeutel füllen und schön auf den Muffins drapieren. Das schön bin ich euch leider schon schuldig, wird aber morgen in der Mittagspause gleich nachgeholt!

tadaa!Bild3 Das Einzige, was mich an den Muffins nervt ist, dass sie immer an dem Papier festbappen… was mach ich denn falsch?! ):

Falls, dann viel Freude beim Nachbacken! ♡

Liebe Grüße Nana

Heidelbeer-Rosmarin-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Wer kennt das nich, man macht den Kühlschrank auf und da winken einem Dinge entgegen, die verarbeitet werden müssen. So ging es mir heute mit den Heidelbeeren, die mein Freund beim Einkauf ergattert hat – am Donnerstag. Leider war ich das Wochenende über bei meinen Eltern und er hat sie natürlich nicht gegessen, schließlich hat er sie mir mitgebracht. Und wat nu? Leider waren die Beeren schon sehr, sehr weich, mümmeln wollte ich sie also nicht mehr. Aber zum wegwerfen waren sie dann auch zu schade! Also habe ich Marmelade eingekocht. Heidelbeer-Rosmarin-Marmelade.Bild1

Zutaten:  # 250g Heidelbeeren
# 2 Zweige Rosmarin
# 3 EL Honig (Ich habe Akazienhonig verwendet, der ist etwas herber)
# Saft einer halben Zitrone (je nach Süße der Beeren etwas mehr)

Zubereitung:   Ich habe die gewaschenen Heidelbeeren halbiert, ganze Beeren platzen gern auf und das gibt immer so eine Sauerei. Danach habe ich den Honik mit den Rosmarinblättern in einen kleinen Topf gegeben. So lange erhitzen, bis der Honig anfängt Blasen zu bilden, erst dann die Heidelbeeren hinzugeben. Ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und dann die Marmelade durch ein feines Sieb streichen (Vorsicht! Die Masse ist extrem heiß, versucht Spritzer zu vermeiden, die schmerzen echt fies!). Ich habe danach alles noch einmal aufgekocht und dann in sterilisierte Gläser gegeben (einfach in einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Die Deckel nicht vergessen). Deckel drauf und mit einem Etikett versehen. Fertig! Viel Spaß damit und guten Hunger. ♡

Liebe Grüße
Nana

jetzt will ich auch endlich

’s wird langsam zeit!

Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich schon knapp ein Jahr lang verschiedenen Blogs „folge“ und dort Inspiration und Faszination für den Alltag sammle, dachte ich mir, dass es vielleicht an der Zeit ist einen eigenen Blog zu starten.
Hab ich Ahnung von Codes? – Nein.
Hab ich eine Ahnung ob das hier irgendwer lesen wird? – Nö… mal sehen :3
Aber nun ersteinmal zu mir: Ich bin Nadja, beinahe 23 Jahre alt und studiere Geschichte im 5ten Semester. Ich bin letztes Jahr mit meinem Freund zusammen gezogen, der bereits beim Einzug unter mir leiden musste. Ich hab’s gern gemütlich und bunt während seine alte Wohnung eher praktisch und im Krankenhausstil eingerichtet – karg und weiß. Furchtbar! Das selbe dachte er vermutlich auch über meine Wohnung.
Zusammen haben wir, behaupte ich, einen guten Mittelweg gefunden – oder ich habe mich durchgesetzt! 😀
Wenn ich nicht mit meinem Studium beschäftigt bin, beschäftige ich mich mit verschiedenen Dingen. Ich mutiere mehr und mehr zu einem Serien-Junkie, verbringe meine Freizeit allerdings meist lieber mit Büchern, dem Backen & Kochen und seit letztem Jahr auch mit dem Nähen. Angefangen habe ich mit Kleinigkeiten wie Smartphone-Hüllen und Kissenbezügen, habe ich mich dann aber bald auch an größere Projekte wie Taschen und Kleidungsstücke getraut.
Der Blog wird mich primär in die Küche und an die Nähmaschine begleiten. Aber wer weiß, was da sonst noch so kommt.
Liebe Grüße Nadja