Monat: März 2014

Bella Italia auf die Schnelle! – Ein Abendessen, dass keine 30 Minuten Zubereitung braucht.

Hallo ihr Lieben!

Wie in den letzten Beiträgen ja schon gejammert wurde, befinde ich mich momentan mitten in der Hausarbeiten- und Prüfungsphase. Das heißt, dass ich viel Zeit in der UB und nur wenig zu Hause verbringe. Auf ein gutes Essen will ich am Abend dann aber trotzdem nicht verzichten, also muss es schnell gehen. Aus diesem Grund habe ich mir gestern ein kleines bisschen Italien in die Küche geholt. Bei dem Regen wäre ein bisschen italienische Sonne auch nicht schlecht gewesen, aber dafür habe ich leider noch kein brauchbares Rezept gefunden – tanzen hilft nicht, soviel sei gesagt… ;D

Da der Herr des Hauses ja auch verköstigt werden will und keiner von uns beiden eine gute Idee hatte, bin ich ohne Plan und Liste in den Supermarkt getigert und habe versucht mich während des Einkaufs für etwas begeistern zu können. Kennt ihr das: der Kopf ist so voll und sämtliche Kreativität geht für die Arbeit drauf, sodass man oft nicht weiß, was man nun kochen soll? So geht es mir, seit ich die Nase in die Bücher stecke. Oft frustriert mich dabei dann nicht nur die Arbeit sondern auch die Unlust und der Zeitmangel etwas Vernünftiges zu kochen. In meinen Einkaufskorb sind letztlich folgende Dinge gewandert:

  • Ruccola
  • Pagani-Nudeln von Barilla (250g für das Rezept)
  • Rispentomaten

 

1. 1l Wasser aufsetzen und salzen. Die Nudeln nach Packungsanweisung (bei mir 11 Minuten) gar kochen.
2. Während die Nudeln vor sich hinkochen (das können die, abgesehen von gelegntlichem Umrühren, ganz alleine ;D) die Tomaten waschen und fein würfeln. Man kann die Tomaten auch gröber schneiden, je nachdem wie man es lieber mag. Im Anschluss 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und schon einmal den Parmesan hobeln. In Ermangelung von Parmesan (etwas schusselige Menschen vergessen das beim Einkauf schon mal…) haben wir stattdessen ganz normalen Edamer genommen – geht auch.
3. Die Nudeln, wenn sie fertig sind, abgießen und sofort in den Topf zurück geben. Ein bisschen Nudelwasser darf gern dabei sein. Nun zuerst die Tomaten und den Knoblauch dazu geben und nach Geschmack würzen. Ich habe mich mal wieder der Kräutermischung vom Markt bedient (enthalten sind unter anderem Rosmarin, Paprika, Tomate, Thymian). Wenn die Tomaten etwas eingekocht sind zum Schluss noch den Käse unterheben. Mit dem Ruccola anrichten und auf nach Italien! (:
IMG_1696

Ich wünsch euch einen schönen Montag!
Liebe Grüße Nana ♡

Ich lock den Liebsten aus dem Bett… mit: Spiegelei im Brötchen!

Hallo ihr Lieben!

Manche kennen das Leid bestimmt, oder sind selbst Morgenmuffel: einen solchen aus dem Bett zu kriegen ist gar nicht so einfach! Bei meinem Freund ist das tatsächlich ein Kraftackt ihn morgens aus dem Bett zu schubsen, damit wir früh in der Uni sind (es herrscht oft Lern-Platzmangel). Kein gut zureden, kein „ich hab Kaffee gemacht“. Nix. Nada. Und eigentlich ist er auch kein Frühstücks-Mensch. Als ich letztens allerdings angekündigt habe ihn am nächsten Morgen mit einem leckeren Frühstück zu wecken, war er ganz Ohr! Und am nächsten Morgen zumindest halbwach, als ich ihm das Brötchen unter die Nase gehalten habe.
IMG_1691

Die Zubereitung ist denkbar simpel, aber weil es scheinbar hilft um Morgenmuffel aus dem Bettchen zu locken, dachte ich teile ich meine Erkenntnis mit euch!
Ihr braucht für 2 Brötchen:

  • Brötchen eurer Wahl
  • einen leckeren Aufstrich (ich habe mir Frischkäse mit Tomatenpesto ausgesucht)
  • wer mag Kresse oder Ruccola
  • 2 Eier – entweder als Rühr- oder Spiegelei, wie man’s lieber mag
  • (ich hätte ja gern noch ausgelassenen Speck drauf gemacht, aber für mich allein war der Aufwand am Morgen dann zu groß)

Alles aufeinander stapeln, das Ei gut würzen und der Start in den Tag beginnt auf jeden Fall lecker! Für einen Moment vertreiben sie sogar den Hausarbeits-Stress.

Einen sonnigen Tag wünsch ich euch!
Liebe Grüße Nana ♡

Wir lassen den Frühling in die Küche – Himbeer-Vanille-Muffins

Hallo ihr Lieben!

endlich schiebt die Sonne die grauen Wolken beiseite und es ist sogar schon so warm, dass man die Mittagspause draußen genießen kann. Der Grund für die Muffins war allerdings nicht allein der Frühling, der an die Tür klopft. Ich habe dieses Jahr zum Geburtstag von einer lieben Freundin ein Bild geschenkt bekommen. Darauf zu sehen sind neun verschiedene Muffins und beim Geburtstagsfrühstück habe ich angekündigt jeden dieser abgebildeten Muffins/Cupcakes nachzubacken, beziehungsweise mir ein Rezept dazu zu überlegen.
IMG_1666

Jaaah. ich geb’s zu, VIELLEICHT ist das Bild’n bisschen schepps. Das muss so *hust*

Da die Hausarbeiten-Phase leider noch immer anhält, konnte ich mich leider in der Küche nicht allzu sehr verkünsteln, weshalb ich mich für den mittleren Muffin in der dritten Reihe entschieden habe. Das rosa Beerchen konnte ja wohl nur eine Himbeere sein. (Außerdem hat Jeanny letztens ein unfassbar leckeres Rezept mit Himbeeren gepostet (und davor gab’s bei ihr Himbeer-Bananen-Muffins) – also wollte ich Himbeeren haben!). Abgesehen von den kleinen roten Früchtchen war alles im Haus und die Gaumenfreude konnte beginnen. Kaum, dass die Muffins im Ofen waren, wurde mein Freund auch sogleich von deren Duft an- und aus dem Bett gelockt. Aber er ist ja nicht so der Süße, wie er immer wieder betont – Ja! Genau. Darum isst er sie auch direkt aus dem Ofen. Okay, warm schmecken sie wirklich noch viel besser! Allerdings verläuft die Creme etwas unschön. Wer hätte das ahnen können ;D

Was ihr für ein Muffinblech braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 150g Mehl
  • 1 Pkch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
  • 2TL Backpulver
  • 50g Zucker
  • einen Schluck Milch (3-4EL)
  • 2 Eier
  • ein paar TK o. frische Himbeeren (je nachdem wie groß sie sind 2-3 Beeren)
  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und stellt schon einmal das Backbleck mit den Papierförmchen bereit.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann die beiden Eier und die Milch hinzufügen und aufschlagen. Die Mehlmischung in die Schüssel sieben und den Zucker sowie Vanillezucker dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
  3. Ich habe die Himbeeren nicht unter den Teig gehoben, weil sie sonst kaputt gehen könnten und dann ist die Überraschung beim hineinbeißen futsch. Stattdessen den Teig zuerst in die Mulden füllen und je nach Platz die Himbeeren vorsichtig in den Teig drücken.
  4. Die Muffins müssen für ca. 20 Minuten in den Backofen, zur Sicherheit empfiehlt sich allerdings der Stäbchen-Test, da die Backzeit variieren kann, je nachdem ob ihr frische Beeren oder tiefgefrorene benutzt habt. Während die Gaumenfreuden im Ofen waren, habe ich noch eine einfache Creme aus Mascarpone, die ich noch im Kühlschrank hatte, ein bisschen Milch, 1 EL Puderzucker und einem Päckchen Vanillezucker cremig geschlagen.
  5. Wenn die Muffins fertig und ausgekühlt sind, einfach einen Klecks von der Creme obenauf geben und mit einer frischen Himbeere krönen.

IMG_1678

Natürlich habe ich der Spenderin des Bilds gleich ein Döschen mit Frühling zum Naschen vorbei gebracht, ehe ich mich wieder in der Uni-Bib und ganz ohne Frühling eingegraben habe.

Genießt die Sonne und lasst die Nase ein bisschen von den Strahlen kitzeln,
liebe Grüße
Nana ♡

Ein bisschen Elsass in der Küche!

Bonjour, ihr Lieben!

Ich führe ja nahezu jeden Tag Kampf gegen die Langeweile in der Küche. Mein Freund ist hierbei (wie bestimmt schon mehrfach erwähnt oder beklagt) keine sonderlich große Hilfe mit Kommentaren wie: „Weiß nicht“, „keine Ahnung…“, „irgendwas Leckeres!“ Na toll. Auf irgendwas Leckeres hätte ich ja auch Lust, aber irgendwann gehen einem auch die Ideen aus. Und während der Hausarbeits-Phase sollte es dann halt auch noch halbwegs schnell gehen, schließlich verbringe ich momentan mehr Zeit in der Uni als zu Hause.Beim Durchblättern verschiedener Rezepte bin ich dann auf einen Flammkuchen mit Trauben und Austernpilze gestoßen. So, dass wusste ich, konnte ich das meinem Freund nicht vorsetzen und ehrlich gesagt habe ich meinen Flammkuchen auch lieber herzhaft… Da wir noch Brokkoli im Haus hatten, war der Belag für den Herrn Vegetarier rasch gefunden und ich musste mir zumindest darum keine Gedanken mehr machen. Neben den Grundzutaten wanderte dann auch noch ein bisschen Speck für mich in den Einkaufskorb. Nachdem ich mich zu Hause gleich an den Teig gemacht hatte, wurde mir recht schnell klar, dass die angegebene Menge höchstens einen von uns satt gemacht hätte. (Okay… die doppelte hat schon ZIEMLICH satt gemacht,… war aber auch lecker ;D

Ihr braucht für 2 große oder 4-6 kleine Flammkuchen:

  • 400g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe o. 2 Pkch. Trockenhefe
  • 2TL Salz und eine Prise Zucker
  • 2 EL ÖL
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 200ml Creme fraîche
  • Käse (Sorte je nach Geschmack)
  • Belag (wie man lustig ist)
  1. Für den Teig nehmt ihr das lauwarme Wasser, gebt ein bisschen Zucker hinzu und bröselt die frische Hefe hinein (oder gebt die Trockenhefe hinzu). 3 – 4 Minuten stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann. In der Zwischenzeit schon einmal Wasser für eine Wärmflasche vorbereiten. Das Mehl mit Öl, Salz und dem Hefewasser vermengen und zu einem glatten Teig kneten, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und zusammen mit der Wärmflasche unter der Bettdecke 1 Stunde gehen lassen.
  2. Währenddessen sämtliche Zutaten kleinschneiden (in meinem Fall Brokkoli und Lauchzwiebeln) und den Käse hobeln, falls nötig. Damit das Creme fraîche nicht so langweilig schmeckt habe ich neben verschiedenen Kräutern (eine fertige Mischung vom Markt – eigentlich zum Einlegen von Feta gedacht xD) etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugegeben und alles gut miteinander vermengt.
  3. Den Ofen auf 220° (Umluft) vorheizen. Jetzt geht es dem Teig an den Kragen. Alles noch einmal gut durchkneten und dann in 2 größere oder 6 kleinere Stücke teilen. Damit mir der Teig nicht reißt, sobald ich ihn aufs Blech hebe, habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ganz dünn ausgerollt. Jetzt mit dem Creme fraîche bestreichen und beliebig mit Zutaten belegen (ich hatte Lauchzwiebeln, Mais und Speck, mein Freund statt dem Speck Brokkoli). Zum Schluss noch mit Käse bestreuen und alles für etwa 15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse verlaufen und der Rand knusprig bräunlich wird.

IMG_1644Für ein schönes Anrichten war leider keine Zeit mehr – wir hatten soooo großen Hunger! 😀

Ich hoffe das Rezept verlockt zum Nachbacken
Liebe Grüße
Nana ♡

Pausenbrot mal anders – Lieblingsbrot mit Basilikum, Ziegenfrischkäse und gebratenen Pilzen

Hallo ihr Lieben!

Ehrlich gesagt schäme ich mich schon ein bisschen, schließlich hatte ich mir vorgenommen regelmäßig hier zu posten und festzuhalten, was in meiner Küche oder an der Nähmaschine so passiert ist. Allerdings folgte in den letzten Wochen ein Missgeschick auf das andere… mal hat es gleich gar nicht funktioniert, ein andermal habe ich die Bilder versehentlich gelöscht. Schussel am Werk. Aber in den vergangenen Tagen ist dann doch ein bisschen was beim Backen und Kochen rumgekommen, was auch erfolgreich photographiert wurde. Nur gepostet habe ich es leider noch nicht. (Im fünften Semester, so dachte ich, hätte ich langsam begriffen wie man seine Zeit am besten einteilt, aber… weit gefehlt! ;D die Abgabefristen rücken immer näher und das Chaos auf meinem Schreibtisch wird irgendwie nicht weniger.)
Darum gab es am Freitag eine „Motivations-Stulle“ für mich und meinen Freund. In den Ferien ist die Mensa zwar nicht so abartig überfüllt wie sonst, trotzdem bin ich kein großer Freund davon (Ausnahme-Tage gibt es aber hin und wieder). Außerdem esse ich lieber gemütlich zu Hause etwas Warmes, als zwischen Gedränge und Lärm. Der Mensch ist halt ein Genusstier. Meinereiner zumindest. Alleine essen macht aber auch keinen Spaß, also musste eine Idee her um meinen Liebsten von der Mensa fern zu halten und trotzdem mit etwas Leckerem für die Mittagspause zu locken. Und da habe ich mich an das super leckere Rezept von la petite cuisine erinnert und es gleich mal ausprobiert! Allerdings gab’s in meinem Pesto keinen Parmesan,… der war gerade aus. Lecker war’s aber trotzdem! yam yam.

IMG_1648 Das Pesto wird in den nächsten Tagen vermutlich seinen Weg zwischen Pasta und Käse finden, falls mein Freund es nicht vorher gänzlich auf’s Brot geschmiert hat. *lach* Er meckert zwar immer „also wegen MIR brauchst du dir so einen Aufwand ja nicht machen…“ freut sich aber trotzdem immer wie ein kleiner Schneekönig, wenn’s dann da ist.

Die Mittagspause wurde übrigens gar nicht erst in der Uni abgehalten, sondern auf’s Sofa vorverlegt – warm schmeckt’s noch viel besser! Und das Brot wird nicht so schnell weich. So allerdings macht die Mittagspause gleich doppelt Spaß!

IMG_1656Leider muss ich mir ja eingestehen, dass meine Bilder gegenüber anderen Blogs echt mickrig aussehen. Ich hoffe darauf, dass es mit der Zeit und ein wenig Übung besser wird. Ansonsten kann ich mich nur damit beruhigen, dass es zumindest lecker geschmeckt hat! Und nicht so langweilig, wie’s aussieht *g*

Liebe Grüße und einen tollen Start in die Woche

Nana ♡

Ich schenk‘ mir ein bisschen Urlaub zum Geburtstag

Hej!

Nachdem ich den letzten Backversuch aus Jeannys Backbuch versehentlich nicht photographiert hatte, wurde zu meinem Geburtstag ein anderes Rezept ausprobiert – Der Mandelkuchen. Das Bild erinnerte mich ein bisschen an Urlaub. Um die gefräßigen Mäuler an der Geburtstagstafel bei Kaffee und Kuchen stopfen zu können, dachte ich mir allerdings, sei es besser die doppelte Menge zu nehmen. Wer konnte ahnen, dass das Mittagessen eine derartige Völlerei werden würde. Ich hatte mich auch ein wenig in der Zeit verkalkuliert, oder besser gesagt, nicht um die Uhrzeit schon mit meiner Mutter gerechnet, weshalb ich noch im Schlummi in der Küche werkelte. So schnell habe ich mich glaube ich noch nie angezogen. Der Kuchen wurde dann, unter den kritischen Augen von meiner Mutsch und meiner Omi, in den Ofen geschoben. Zu meiner Verteidigung, oder der Verteidigung des Kuchens…, muss gesagt sein, dass meine Springform natürlich gerade dann rebellieren musste, als ich sie gebraucht habe. Die Springform schloss sich nicht mehr nahtlos um den Glasboden, sodass dieser sich prompt verabschiedete, wenn man die Form anhob. Nach einigem Drücken und Schieben ist er zwar nicht mehr rausgefallen, allerdings bezweifelte ich, dass der Teig auch wirklich da blieb wo er hingehörte – in die Form. Kurzerhand habe ich das Ganze mit Backpapier ausgekleidet. Daher kommt auch die leicht verbeulte und knittrige Form. Was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch getan hat.
IMG_1661

Wie bereits das andere Rezept konnte auch dieses begeistern! Wir haben sogar festgestellt, dass er am nächsten Tag noch besser schmeckt, weil das Zitronen-Aroma dann noch ein bisschen besser durchzieht! Auch meine Mutsch konnte der Kuchen, wenn schon nicht mit der Optik, dann doch mit dem Geschmack überzeugen. Ein Stück wurde dann auch für den daheim gebliebenen Papa eingepackt, der es den Angaben meiner Mutter zufolge inhaliert hat. Scheint gut angekommen zu sein!

Ich hoffe ihr hattet ein so schönes Wochenende wie ich!
Liebste Grüße
Nana ♡