Monat: Mai 2014

Tomaten-Basilikum-Gugelhüpfer – es muss nicht immer süß sein!

Hallo ihr Lieben!

Mein letzter Post ist leider schon wieder über zwei Wochen her. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen nun regelmäßig von meinen Exkursionen in die wundervolle Backwelt und den Kochbuch-Dschungel zu nehmen, aber mein Leben kommt mir ständig in die Quere. Denke ich, dass ich das eine halbwegs geordnet habe, kommt auch schon die nächste Baustelle.
An Bildern mangelt es bestimmt nicht! Denn auch wenn ich euch nur selten mit einem neuen Rezept „beglücke“, bin ich nicht untätig an Herd und Backofen. Diesmal habe ich herzhafte Gugelhüpfer (was ist denn der Plural zu Gugelhupf? Hupfs? Klang doof, darum Hüpfer!) für euch dabei. Die habe ich zu einer gemütlichen Runde bei Freunden für Zwischendurch mitgebracht. Ratzfatz waren sie auch schon in den Mündern verschwunden, was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich hatte also endlich Gelegenheit die Minigugelhupf-Formen von Tschibo zu verwenden, die meine Mutter mir mitgebracht hatte. Meine Mama weiß halt, womit sie mich glücklich machen kann! :3
Das Rezept ist eigentlich ganz simpel und kommt auf jeden Fall gut an – ich hab das bereits eruiert ;DFür ca. 14 Gugelhüpfer:

  • 220 g geschmolzene Butter
  • 300g Mehl
  • 4TL Backpulver
  • 4 Eier
  • 200g Buttermilch
  • 4-6 getrocknete Tomaten in Öl
  • eine gute Handvoll Basilikum
  • Salz & Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch

Für die Creme (optional):

  • 1/2 Feta
  • großzügig Basilikum
  • 3-4 EL Joghurt
  • 1/2 Packung Frischkäse
  • Pfeffer

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1. Zuerst die Butter abwiegen und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Beiseite stellen und leicht abkühlen lassen. Ihr könnt diesen Prozess beschleunigen, indem ihr die Buttermilch nach ca. 2 Minuten hinzugebt.
2. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann das Butter-Buttermilch-Gemisch darüber geben und die Eier hinzugeben. Alles gut mit dem Rührgerät vermengen. (Da meiner vor kurzem den Geist aufgegeben hat, musste ich den Teig mit dem Schneebesen angerührt – geht auch.) Sobald die Grundzutaten zu einem Teig verrührt sind, gebt ihr die Tomaten und das Basilikum kleingehackt hinzu. Mit den Gewürzen nach Belieben abschmecken und dann in die Förmchen füllen. Vorsicht! Auch wenn der Teig beim Abschmecken nicht sonderlich würzig schmecken darf, ändert sich dies beim Backen – ich kann aber gar nicht mal sagen warum das so ist. *g*
3. Die Formen für ca. 20 – 30 Minuten im Ofen backen. Die Backzeit hängt von den eingelegten Tomaten ab, wenn ihr euch unsicher seid, macht am Besten eine Stäbchenprobe.
4. Während die kleinen Leckereien sich bräunen, könnt ihr die Zeit nutzen und aus Feta, Joghurt, Frischkäse und Basilikum eine Creme anrühren. Durch den Feta benötigt ihr eigentlich kein Salz mehr, stattdessen mit ein bisschen Pfeffer und vielleicht Zitronensaft abschmecken.
5. Die herzhaften Hüpfer aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann aus der Silikon-Form herauslösen. Sobald sie vollständig ausgekühlt sind, könnt ihr die Creme mit einer Tülle aufspritzen. Nehmt euch tatsächlich die Zeit und lasst die kleinen Gugelhüpfer komplett auskühlen, denn sonst läuft euch die Creme davon – tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch, sieht aber irgendwie nicht sooo toll aus! ;D

Ich hoffe das Rezept gefällt euch! Es macht sich bestimmt auch gut zu einem Grillabend.
Genießt den Abend und das Wochenende,
eure Nana ♡

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Für die Mutti zu ihrem besond’ren Tag – eine süße Überraschung!

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich, muss ich gestehen, habe ich meiner Mutter selten etwas zum Muttertag geschenkt. Allgemein finde ich, sollte ein Tag einem nicht „vorschreiben“ einem besonderen Menschen eine Freude zu bereiten. Diesmal jedoch bot sich dieser Tag durchaus an um meiner Mutsch ein bisschen Freude zu bereiten – auf dem Brot. Denn ich wollte ihr unbedingt etwas Selbstgemachtes schenken. Etwas Genähtes fiel leider weg, denn zu ihrem Geburtstag hat sie sich bereits einen Filzrucksack gewünscht und auf die Schnelle wäre mir nichts Nettes eingefallen, dass sie auch gebrauchen könnte. Kennt ihr das? Dass man etwas schenken möchte, dass der Beschenkte dann auch gebrauchen kann? Ich finde das besser, als „irgendwas“ zu schenken. Da frage ich dann auch lieber direkt nach, wenn ich es nicht genau weiß.
Darum bin ich diese Woche auf den Markt gegangen und habe fleißig frische Früchtchen eingekauft! In meinen Korb sind neben Erdbeeren – natürlich! Und ganz reichlich, damit nach dem ausgiebigen Naschen auch noch genug übrig bleibt um die Gläschen zu füllen – auch Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren gewandert. Ich hatte mir allerdings in den Kopf gesetzt drei Gläschen in drei verschiedenen Farben zu verschenken. Und da habe ich mich an das Rezept von Markus, dem Backbuben, erinnert und damit meine Marmeladen-Trilogie ergänzt! Allerdings habe ich den Granatapfel weggelassen, schließlich wollte ich ja eine gelbe Marmelade haben. Nach dem Markt bin ich dann schleunigst in die Küche verschwunden, nicht allerdings ohne auf dem Weg dorthin die Erbeeren schonmal gut und gerne zu halbieren. Ich konnte einfach nicht widerstehen.
gesamt

In das Muttertags-Päckchen wanderten je ein Gläschen „himmlisch süß“ (Erdbeer-Vanille), „exotisch fruchtig“ (Mango-Physalis) und „freche früchtchen“ (Brombeer, Himbeer & Blaubeer). Meine Mutsch hat mich gestern bereits angerufen, um mir zu sagen, dass sie sich sehr über das Päckchen gefreut hat – irgendwie war das so ja nicht gedacht gewesen, ne!? Aber die Hauptsache ist ja schließlich, dass ich ihr damit eine Freude bereiten konnte. Ich hoffe eure Mutti hat sich ebenfalls gefreut, falls ihr ihr etwas geschenkt habt (bestimmt, Mütter freuen sich ja eigentlich immer und egal wie alt die Kinder sind, wenn die ihnen etwas schenken, oder?)

Ich wünsch‘ euch einen schönen Sonntag!
Lasst ihn euch von dem Regen nicht verderben,
eure Nana ♡