Cupcakes

Snickers-Cupcakes und ein Missgeschick

Ihr Lieben!

irgendwie scheine ich das mit dem regelmäßig posten noch nicht so ganz raus zu haben. Eigentlich hatte ich mir das wirklich vorgenommen, der To-Do-Zettel schreit mich auch jeden Tag aufs neue an, dass ich mich endlich hinhocken soll um die Rezepte und Bilder online zu stellen. Aber ich mach’s nicht. Dabei macht mir das bloggen ja wirklich Spaß – auch wenn es vielmehr für mich, als für jemand anderen ist. Glaube ich zumindest. Es fehlt auch bestimmt nicht an Ideen oder Bildern (fernab des Bildschirms bin ich gar nicht so untätig in der Küche :3), aber an der Motivation. Schon beim Photographieren denke ich mir mhm… sieht alles gleich aus. Wenn ich mir andere Blogs anschaue, dann wimmelt es da vor lauter Bilder, die man am liebsten abschlecken würde, so hübsch und lecker sehen sie aus! Vermutlich konnten die wenigsten das gleich auf Anhieb und jeder fängt ja bekanntlich klein an, aber es kratzt doch etwas an der perfektionistischen Ader, wenn es nicht so recht klappen will.
Aber ich gelobe Besserung und habe mir dafür auch einen kleinen Ansporn gegönnt! Denn die nächsten leckeren Törtchen dürfen sich in die fabulösen Cupcake-Förmchen von blueboxtree hüllen. Eigentlich habe ich mich immer gefragt, wozu ich mir überhaupt die Mühe machen soll, denn meine lieben Kuchenvernichter kümmert es eigentlich meist nicht, ob die Cupcakes hübsch verpackt sind oder nicht. Auf Bildern allerdings bewundere ich das immer wieder. Und da eine meiner Freundinnen vor kurzem ihren Master bestanden hat, muss das natürlich gebührend gefeiert werden. Das habe ich zum Anlass genommen und bin endlich nicht mehr nur um die tolle Seite von blueboxtree herumgeschlichen, sondern habe mir selbst nachgegeben (natürlich nicht nur für die Master-Cupcakes! :3). Natürlich muss das Gesamtbild bei den hübschen Förmchen auch passen und vielleicht klappt es dann ja auch mit der künstlerischen Ader etwas besser!

Ehe ich allerdings mit künstlerischen Ergüssen aufwarten kann, möchte ich erst einmal die Rezepte posten, die noch so auf meinem Laptop schlummern, schließlich war ich, auch wenn ich nicht gepostet habe, nicht faul! *lach*
Und darum möchte ich heute auch mein Snickers-Cupcakes-Rezept mit euch teilen und von Malheuren und Erkenntnissen berichten! Eigentlich hatte ich immer gedacht Erdnussbutter ist papp-süß und klebt furchtbar. Im Supermarkt allerdings habe ich dann entdeckt, dass sie auch salzig oder neutral sein kann! Prompt hatte ich eine Idee und ein Glas ‚crunchy peanutbutter‘ wanderte in meinen Einkaufskorb, während ich in meinem Kopf bereits das Rezept zusammenbastelte.
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Zutaten für ca. 12 Cupcakes:
# 80g weiche Butter
# 5-6 EL Erdnussbutter (je nach Bedarf kann auch mehr verwendet werden, dann einfach weniger Butter verwenden)
# 150g Mehl
# 1 Pkch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
# 4TL Backpulver
# 40g Zucker
# 4 EL Karamell-Creme (z.B. von Bonne Maman)
# einen Schluck Milch (3-4EL)
# 2 Eier

Für die Creme:
# 250 ml Sahne
# 125g Blockschokolade (ich habe Zartbitter genommen)
# 2 Eigelb
# 50ml Milch

oder für eine Ganache (nach dem Rezept von birds like cake):
# 200g Sahne
# 200g Zartbitterschokolade

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
2. Die Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen. Währenddessen die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker, der Karamellcreme und der Erdnussbutter ca. 5 Minuten cremig aufschlagen. Die geschmolzene Butter langsam unterrühren.
3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zügig unter die Ei-Butter-Zucker-Mischung heben und in die Mulden des Muffinblechs zu ¾ befüllen. Die Muffins ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen, je nachdem wie viel Erdnussbutter ihr verwendet habt, braucht der Teig etwas länger. Muffins vollständig auskühlen lassen.
4. Sowohl die Creme als auch die Ganach müssen bereits am Vortag zubereitet werden. Wie die Creme zubereitet wird, habe ich hier schon einmal aufgeschrieben. Genau an dieser Stelle ist mir besagtes Malheur passiert, da Fräulein Ungeduldig natürlich nicht warten konnte und sich dachte, dass ein paar Grad mehr sicher auch nicht schaden können. Das Wasserbad sprudelte munter, ich habe einen Moment nicht aufgepasst und prompt ist mir das Eigelb geronnen. Verflixt aber auch. Ich habe dann die selbe Prozedur noch einmal wiederholt und extra nicht zu lange gewartet. Am nächsten Tag hat sich dann leider herausgestellt, dass ich das Eigelb offensichtlich nicht lang genug aufgeschlagen habe, denn die Creme hat leider nicht angezogen. Auch ein erneutes Aufschlagen hat nichts geholfen, stattdessen habe ich es fertig gebracht ein Loch in die Plastikschüssel gesprengt. Wie ich das geschafft habe? Keeeine Ahnung! In der Not habe ich dann schnöde Sahne mit Kaba-Pulver und etwas Karamell-Creme aufgeschlagen.
5. Im Nachhinein würde ich sagen, dass beide Varianten sehr gut funktionieren, die Ganach in der Zubereitung jedoch weniger aufwendig ist. Hierfür gebt ihr die Sahne in einen kleinen Topf und kocht diese kurz auf. In der Zwischenzeit die Schokolade in Stücke brechen und in eine Schüssel geben. Die Sahne darüber gießen und alles so lange miteinander verrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und kurz vor dem dressieren noch einmal aufschlagen.
6. Zum Schluss eine Hand voll Erdnüsse rösten und das Topping damit dekorieren.

Ich hoffe das Rezept gefällt nicht nur Snickers-Liebhabern! ♡
Liebe Grüße Nana

Wir lassen den Frühling in die Küche – Himbeer-Vanille-Muffins

Hallo ihr Lieben!

endlich schiebt die Sonne die grauen Wolken beiseite und es ist sogar schon so warm, dass man die Mittagspause draußen genießen kann. Der Grund für die Muffins war allerdings nicht allein der Frühling, der an die Tür klopft. Ich habe dieses Jahr zum Geburtstag von einer lieben Freundin ein Bild geschenkt bekommen. Darauf zu sehen sind neun verschiedene Muffins und beim Geburtstagsfrühstück habe ich angekündigt jeden dieser abgebildeten Muffins/Cupcakes nachzubacken, beziehungsweise mir ein Rezept dazu zu überlegen.
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Jaaah. ich geb’s zu, VIELLEICHT ist das Bild’n bisschen schepps. Das muss so *hust*

Da die Hausarbeiten-Phase leider noch immer anhält, konnte ich mich leider in der Küche nicht allzu sehr verkünsteln, weshalb ich mich für den mittleren Muffin in der dritten Reihe entschieden habe. Das rosa Beerchen konnte ja wohl nur eine Himbeere sein. (Außerdem hat Jeanny letztens ein unfassbar leckeres Rezept mit Himbeeren gepostet (und davor gab’s bei ihr Himbeer-Bananen-Muffins) – also wollte ich Himbeeren haben!). Abgesehen von den kleinen roten Früchtchen war alles im Haus und die Gaumenfreude konnte beginnen. Kaum, dass die Muffins im Ofen waren, wurde mein Freund auch sogleich von deren Duft an- und aus dem Bett gelockt. Aber er ist ja nicht so der Süße, wie er immer wieder betont – Ja! Genau. Darum isst er sie auch direkt aus dem Ofen. Okay, warm schmecken sie wirklich noch viel besser! Allerdings verläuft die Creme etwas unschön. Wer hätte das ahnen können ;D

Was ihr für ein Muffinblech braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 150g Mehl
  • 1 Pkch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
  • 2TL Backpulver
  • 50g Zucker
  • einen Schluck Milch (3-4EL)
  • 2 Eier
  • ein paar TK o. frische Himbeeren (je nachdem wie groß sie sind 2-3 Beeren)
  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und stellt schon einmal das Backbleck mit den Papierförmchen bereit.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann die beiden Eier und die Milch hinzufügen und aufschlagen. Die Mehlmischung in die Schüssel sieben und den Zucker sowie Vanillezucker dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
  3. Ich habe die Himbeeren nicht unter den Teig gehoben, weil sie sonst kaputt gehen könnten und dann ist die Überraschung beim hineinbeißen futsch. Stattdessen den Teig zuerst in die Mulden füllen und je nach Platz die Himbeeren vorsichtig in den Teig drücken.
  4. Die Muffins müssen für ca. 20 Minuten in den Backofen, zur Sicherheit empfiehlt sich allerdings der Stäbchen-Test, da die Backzeit variieren kann, je nachdem ob ihr frische Beeren oder tiefgefrorene benutzt habt. Während die Gaumenfreuden im Ofen waren, habe ich noch eine einfache Creme aus Mascarpone, die ich noch im Kühlschrank hatte, ein bisschen Milch, 1 EL Puderzucker und einem Päckchen Vanillezucker cremig geschlagen.
  5. Wenn die Muffins fertig und ausgekühlt sind, einfach einen Klecks von der Creme obenauf geben und mit einer frischen Himbeere krönen.

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Natürlich habe ich der Spenderin des Bilds gleich ein Döschen mit Frühling zum Naschen vorbei gebracht, ehe ich mich wieder in der Uni-Bib und ganz ohne Frühling eingegraben habe.

Genießt die Sonne und lasst die Nase ein bisschen von den Strahlen kitzeln,
liebe Grüße
Nana ♡

Mogel-Mini-Muffins

Hallo ihr Lieben!

gestern überkam mich – schon wieder – die akute Lern-Unlust. Und wat nu? Schnell zum Supermarkt geflitzt, den Einkaufskorb mit Backzutaten bepackt und schnell wieder nach Hause in meine Küche. Dabei herausgekommen sind Mogel-Mini-Muffins. Warum habe ich gemogelt? Also eigentlich ist das Rezept für Raffaelo-Muffins gedacht… so sehen sie allerdings gar nicht aus. Ich wollte die Geschmacksnerven meiner Freunde mal auf die Probe stellen. Aber schaut selbst.

Bild7Zutaten:

  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Natron / 1 TL Backpulver30g Zucker
  • 3 Eier
  • 150g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 100 ml Milch
  • nach Belieben geraspelte weiße Schokolade (ich habe 1 Teil des Kovertüreblocks verwendet)
  • 30g Kokosraspeln
  • 30g gemahlene Mandeln

Der Teig ist eigentlich recht fix zubereitet. Die Butter mit den Eiern und dem Zucker cremig schlagen und dann die Milch hinzugeben. Nach und nach sämtliche trockenen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig vermischen. Da meine Ei-Butter-Masse irgendwie suspekt aussah (die doofe Butter wollte einfach nicht weich werden und ich bin ein furchtbar ungeduldiger Mensch, weshalb ich es trotzdem zusammengeschmissen habe), habe ich das ganze einfach über einem Wasserbad so lange mit dem Schneebesen bearbeitet, bis die Butter aufgegeben hat. Am Teig ändert sich dadurch ja aber zum Glück nicht. Nur nicht über dem Wasserbad vergessen! Sonst stockt das Ei :’P

Die Masse in eine Mini-Muffinform füllen und für 15 Minuten in den Backofen schieben. Für die Creme habe ich eine kleine Packung Mascarpone mit 4EL Joghurt und ca. 4EL Puderzucker, 6EL Kokosflocken und 1TL Rote-Beete-Pulver verrührt. (Daher auch die rosa Farbe… die Muffins haben nämlich abgesehen von den beiden Blaubeeren keine einzige Beere auch nur von Weitem gesehen).

Et voilà. ♡ Falls, dann viel Freude beim Nachbacken!

Liebe Grüße Nana.

Schoko-Bananen-Muffins (die Mini-Version)

N’abend ihr Lieben! :3

Eigentlich sollte ich für mein morgiges Seminar noch einen Exkursionsbericht schreiben, aber… ich drücke mich (noch) erfolgreich davor, bzw. schreibe ich quasi in den Pausen in denen der Ofen die Muffins in Beschlag hat. Eigentlich bin ich ein Mensch, der absolut keine Bananen mag. Die Konsistenz ist komisch und der Geschmack haut mich jetzt auch nicht gerade aus den Socken. Abgesehen von Bananen im Schoko-Fondue. Also dacht‘ ich mir, dass Bananen in Schoko-Muffins dann auch schmecken müssen/können. Der erste Test wurde bereits gemacht – sie schmecken!

Bild2Und weil sie schmecken, möchte ich das Rezept natürlich auch teilen. Die Angaben reichen für 20 Mini-Muffins.

  • 75g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 30g Zucker
  • 1/2 Pkch. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter
  • 30ml Milch
  • 1 Banane

Ich habe zuerst die Banane mit einer Gabel zu Brei gedrückt und sie beiseite gestellt. Danach wird die Butter mit dem Ei und dem Zucker + Vanillezucker schaumig geschlagen und die Milch hinzugegeben. Als nächstes die Banane unterrühren und zuletzt das Mehl mit dem Natron in die Masse geben. Alles in eine Mini-Cupcakeform füllen (vorher mit diesen winzigen Förmchen auslegen) und bei 170°C für 15 Minuten in den Ofen schieben. (Mein Backofen ist schon etwas altersschwach… vlt geht es bei den meisten etwas schneller – Stäbchenprobe!)

Da ich absolut kein Freund von Buttercreme bin – zu viel Butter, klebrig süß – mache ich meist ein Toping aus Mascarpone und Quark. Der Kühlschrank hat allerdings nur Schlagsahne und Eier hergegeben, weshalb ich kurzerhand eine letztens entdeckte Nachspeise zum Häubchen auf den Muffins umfunktioniert habe. Dazu braucht ihr:

  • 250 ml Sahne
  • 125g Blockschokolade (ich habe Zartbitter genommen)
  • 2 Eigelb
  • 50ml Milch

Zuerst nehmt ihr ein Wasserbad her und schmelzt die Schokolade, beiseite stellen und etwas auskühlen lassen. Direkt im Anschluss schlagt ihr die Eigelb und die Milch über dem Wasserbad 5 Minuten schaumig. Flott unter die noch lauwarme Schokolade geben. Zuletzt wird noch die Sahne aufgeschlagen. (Ich halt sie mir nie (!) über den Kopf… aus Angst die Pampe dann in den Haaren zu haben. So sehr trau ich der Sahne dann doch nicht!) Zum Schluss die Schoko-Ei-Masse unter die Sahne heben und in den Kühlschrank stellen. Es empfiehlt sich wohl die Masse 1 – 2 Stunden vorher zuzubereiten, damit sie dann fest genug ist. In einen Spritzbeutel füllen und schön auf den Muffins drapieren. Das schön bin ich euch leider schon schuldig, wird aber morgen in der Mittagspause gleich nachgeholt!

tadaa!Bild3 Das Einzige, was mich an den Muffins nervt ist, dass sie immer an dem Papier festbappen… was mach ich denn falsch?! ):

Falls, dann viel Freude beim Nachbacken! ♡

Liebe Grüße Nana