Einfach

Tomaten-Basilikum-Gugelhüpfer – es muss nicht immer süß sein!

Hallo ihr Lieben!

Mein letzter Post ist leider schon wieder über zwei Wochen her. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen nun regelmäßig von meinen Exkursionen in die wundervolle Backwelt und den Kochbuch-Dschungel zu nehmen, aber mein Leben kommt mir ständig in die Quere. Denke ich, dass ich das eine halbwegs geordnet habe, kommt auch schon die nächste Baustelle.
An Bildern mangelt es bestimmt nicht! Denn auch wenn ich euch nur selten mit einem neuen Rezept „beglücke“, bin ich nicht untätig an Herd und Backofen. Diesmal habe ich herzhafte Gugelhüpfer (was ist denn der Plural zu Gugelhupf? Hupfs? Klang doof, darum Hüpfer!) für euch dabei. Die habe ich zu einer gemütlichen Runde bei Freunden für Zwischendurch mitgebracht. Ratzfatz waren sie auch schon in den Mündern verschwunden, was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich hatte also endlich Gelegenheit die Minigugelhupf-Formen von Tschibo zu verwenden, die meine Mutter mir mitgebracht hatte. Meine Mama weiß halt, womit sie mich glücklich machen kann! :3
Das Rezept ist eigentlich ganz simpel und kommt auf jeden Fall gut an – ich hab das bereits eruiert ;DFür ca. 14 Gugelhüpfer:

  • 220 g geschmolzene Butter
  • 300g Mehl
  • 4TL Backpulver
  • 4 Eier
  • 200g Buttermilch
  • 4-6 getrocknete Tomaten in Öl
  • eine gute Handvoll Basilikum
  • Salz & Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch

Für die Creme (optional):

  • 1/2 Feta
  • großzügig Basilikum
  • 3-4 EL Joghurt
  • 1/2 Packung Frischkäse
  • Pfeffer

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1. Zuerst die Butter abwiegen und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Beiseite stellen und leicht abkühlen lassen. Ihr könnt diesen Prozess beschleunigen, indem ihr die Buttermilch nach ca. 2 Minuten hinzugebt.
2. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und dann das Butter-Buttermilch-Gemisch darüber geben und die Eier hinzugeben. Alles gut mit dem Rührgerät vermengen. (Da meiner vor kurzem den Geist aufgegeben hat, musste ich den Teig mit dem Schneebesen angerührt – geht auch.) Sobald die Grundzutaten zu einem Teig verrührt sind, gebt ihr die Tomaten und das Basilikum kleingehackt hinzu. Mit den Gewürzen nach Belieben abschmecken und dann in die Förmchen füllen. Vorsicht! Auch wenn der Teig beim Abschmecken nicht sonderlich würzig schmecken darf, ändert sich dies beim Backen – ich kann aber gar nicht mal sagen warum das so ist. *g*
3. Die Formen für ca. 20 – 30 Minuten im Ofen backen. Die Backzeit hängt von den eingelegten Tomaten ab, wenn ihr euch unsicher seid, macht am Besten eine Stäbchenprobe.
4. Während die kleinen Leckereien sich bräunen, könnt ihr die Zeit nutzen und aus Feta, Joghurt, Frischkäse und Basilikum eine Creme anrühren. Durch den Feta benötigt ihr eigentlich kein Salz mehr, stattdessen mit ein bisschen Pfeffer und vielleicht Zitronensaft abschmecken.
5. Die herzhaften Hüpfer aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann aus der Silikon-Form herauslösen. Sobald sie vollständig ausgekühlt sind, könnt ihr die Creme mit einer Tülle aufspritzen. Nehmt euch tatsächlich die Zeit und lasst die kleinen Gugelhüpfer komplett auskühlen, denn sonst läuft euch die Creme davon – tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch, sieht aber irgendwie nicht sooo toll aus! ;D

Ich hoffe das Rezept gefällt euch! Es macht sich bestimmt auch gut zu einem Grillabend.
Genießt den Abend und das Wochenende,
eure Nana ♡

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Für die Mutti zu ihrem besond’ren Tag – eine süße Überraschung!

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich, muss ich gestehen, habe ich meiner Mutter selten etwas zum Muttertag geschenkt. Allgemein finde ich, sollte ein Tag einem nicht „vorschreiben“ einem besonderen Menschen eine Freude zu bereiten. Diesmal jedoch bot sich dieser Tag durchaus an um meiner Mutsch ein bisschen Freude zu bereiten – auf dem Brot. Denn ich wollte ihr unbedingt etwas Selbstgemachtes schenken. Etwas Genähtes fiel leider weg, denn zu ihrem Geburtstag hat sie sich bereits einen Filzrucksack gewünscht und auf die Schnelle wäre mir nichts Nettes eingefallen, dass sie auch gebrauchen könnte. Kennt ihr das? Dass man etwas schenken möchte, dass der Beschenkte dann auch gebrauchen kann? Ich finde das besser, als „irgendwas“ zu schenken. Da frage ich dann auch lieber direkt nach, wenn ich es nicht genau weiß.
Darum bin ich diese Woche auf den Markt gegangen und habe fleißig frische Früchtchen eingekauft! In meinen Korb sind neben Erdbeeren – natürlich! Und ganz reichlich, damit nach dem ausgiebigen Naschen auch noch genug übrig bleibt um die Gläschen zu füllen – auch Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren gewandert. Ich hatte mir allerdings in den Kopf gesetzt drei Gläschen in drei verschiedenen Farben zu verschenken. Und da habe ich mich an das Rezept von Markus, dem Backbuben, erinnert und damit meine Marmeladen-Trilogie ergänzt! Allerdings habe ich den Granatapfel weggelassen, schließlich wollte ich ja eine gelbe Marmelade haben. Nach dem Markt bin ich dann schleunigst in die Küche verschwunden, nicht allerdings ohne auf dem Weg dorthin die Erbeeren schonmal gut und gerne zu halbieren. Ich konnte einfach nicht widerstehen.
gesamt

In das Muttertags-Päckchen wanderten je ein Gläschen „himmlisch süß“ (Erdbeer-Vanille), „exotisch fruchtig“ (Mango-Physalis) und „freche früchtchen“ (Brombeer, Himbeer & Blaubeer). Meine Mutsch hat mich gestern bereits angerufen, um mir zu sagen, dass sie sich sehr über das Päckchen gefreut hat – irgendwie war das so ja nicht gedacht gewesen, ne!? Aber die Hauptsache ist ja schließlich, dass ich ihr damit eine Freude bereiten konnte. Ich hoffe eure Mutti hat sich ebenfalls gefreut, falls ihr ihr etwas geschenkt habt (bestimmt, Mütter freuen sich ja eigentlich immer und egal wie alt die Kinder sind, wenn die ihnen etwas schenken, oder?)

Ich wünsch‘ euch einen schönen Sonntag!
Lasst ihn euch von dem Regen nicht verderben,
eure Nana ♡

Einmal Breakfast To Go, bitte! – Müsli mit Joghurt und Furchtmus im Glas

Hallo ihr Lieben!

Da ich mir momentan vorgenommen früh in der Uni zu sein, bleibt morgens leider meist nur Zeit für einen Kaffee. Da ich allerdings nicht auf mein Frühstück verzichten will, pack ich es einfach in ein Einmachglas (oder eine Tupperbox). Ich habe das früher schon hin und wieder mal gemacht, wenn ich länger mit dem Bus gefahren bin oder so und letztens habe ich so ein Müsli im Glas auch bei ekiem gesehen (Ein hübscher Blog übrigens, der vor allem über Beauty-Produkte informiert! Aber auch allerlei Alltagsnützliches bereithält!). Die Idee ist ja eigentlich ganz simpel, aber genau das erschien mir auch ein guter Grund das hier zu posten! Bestimmt kennen viele dieses Zeitproblem und kaufen sich dann auf dem Weg beim Bäcker ein belegtes Brötchen oder so. Viel gesünder – und bestimmt genauso lecker – ist da aber doch das Müsli! Und man kann es vor allem nach seinen Vorlieben gestalten. (Unsere Bäcker zum Beispiel machen auf die Brötchen immer Remoulade… irghs!)

Die Zubereitung ist ganz einfach:

  1. Ihr braucht für euer Müsli To Go ein sauberes Einmachglas oder eine passende Tupperbox.
  2. Natürlich Müsli. Ich habe zu Hause immer Koelln Knusper-Müsli, das ich zur Hälfte mit normalen Haferflocken mische, weil es mir sonst zu süß ist. Für das Fruchtpüree habe ich Blaubeeren, Brombeeren und eine halbe Banane mit dem Stabmixer zerkleinert.
  3. Einfach alles nacheinander in euer Glas schichten und mit dem Deckel gut verschließen – sonst habt ihr das Müsli nachher womöglich in der Tasche. (Alles schon passiert,… das gibt eine Riesensauerei!)
  4. Bei Bedarf auspacken und loslöffeln!

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Was frühstückt ihr denn morgens so? Habt ihr die Zeit zu Hause am Küchentisch zu essen? (:
Liebe Grüße und einen sonnigen Tag
Nana ♡

Bella Italia auf die Schnelle! – Ein Abendessen, dass keine 30 Minuten Zubereitung braucht.

Hallo ihr Lieben!

Wie in den letzten Beiträgen ja schon gejammert wurde, befinde ich mich momentan mitten in der Hausarbeiten- und Prüfungsphase. Das heißt, dass ich viel Zeit in der UB und nur wenig zu Hause verbringe. Auf ein gutes Essen will ich am Abend dann aber trotzdem nicht verzichten, also muss es schnell gehen. Aus diesem Grund habe ich mir gestern ein kleines bisschen Italien in die Küche geholt. Bei dem Regen wäre ein bisschen italienische Sonne auch nicht schlecht gewesen, aber dafür habe ich leider noch kein brauchbares Rezept gefunden – tanzen hilft nicht, soviel sei gesagt… ;D

Da der Herr des Hauses ja auch verköstigt werden will und keiner von uns beiden eine gute Idee hatte, bin ich ohne Plan und Liste in den Supermarkt getigert und habe versucht mich während des Einkaufs für etwas begeistern zu können. Kennt ihr das: der Kopf ist so voll und sämtliche Kreativität geht für die Arbeit drauf, sodass man oft nicht weiß, was man nun kochen soll? So geht es mir, seit ich die Nase in die Bücher stecke. Oft frustriert mich dabei dann nicht nur die Arbeit sondern auch die Unlust und der Zeitmangel etwas Vernünftiges zu kochen. In meinen Einkaufskorb sind letztlich folgende Dinge gewandert:

  • Ruccola
  • Pagani-Nudeln von Barilla (250g für das Rezept)
  • Rispentomaten

 

1. 1l Wasser aufsetzen und salzen. Die Nudeln nach Packungsanweisung (bei mir 11 Minuten) gar kochen.
2. Während die Nudeln vor sich hinkochen (das können die, abgesehen von gelegntlichem Umrühren, ganz alleine ;D) die Tomaten waschen und fein würfeln. Man kann die Tomaten auch gröber schneiden, je nachdem wie man es lieber mag. Im Anschluss 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und schon einmal den Parmesan hobeln. In Ermangelung von Parmesan (etwas schusselige Menschen vergessen das beim Einkauf schon mal…) haben wir stattdessen ganz normalen Edamer genommen – geht auch.
3. Die Nudeln, wenn sie fertig sind, abgießen und sofort in den Topf zurück geben. Ein bisschen Nudelwasser darf gern dabei sein. Nun zuerst die Tomaten und den Knoblauch dazu geben und nach Geschmack würzen. Ich habe mich mal wieder der Kräutermischung vom Markt bedient (enthalten sind unter anderem Rosmarin, Paprika, Tomate, Thymian). Wenn die Tomaten etwas eingekocht sind zum Schluss noch den Käse unterheben. Mit dem Ruccola anrichten und auf nach Italien! (:
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Ich wünsch euch einen schönen Montag!
Liebe Grüße Nana ♡

Ich lock den Liebsten aus dem Bett… mit: Spiegelei im Brötchen!

Hallo ihr Lieben!

Manche kennen das Leid bestimmt, oder sind selbst Morgenmuffel: einen solchen aus dem Bett zu kriegen ist gar nicht so einfach! Bei meinem Freund ist das tatsächlich ein Kraftackt ihn morgens aus dem Bett zu schubsen, damit wir früh in der Uni sind (es herrscht oft Lern-Platzmangel). Kein gut zureden, kein „ich hab Kaffee gemacht“. Nix. Nada. Und eigentlich ist er auch kein Frühstücks-Mensch. Als ich letztens allerdings angekündigt habe ihn am nächsten Morgen mit einem leckeren Frühstück zu wecken, war er ganz Ohr! Und am nächsten Morgen zumindest halbwach, als ich ihm das Brötchen unter die Nase gehalten habe.
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Die Zubereitung ist denkbar simpel, aber weil es scheinbar hilft um Morgenmuffel aus dem Bettchen zu locken, dachte ich teile ich meine Erkenntnis mit euch!
Ihr braucht für 2 Brötchen:

  • Brötchen eurer Wahl
  • einen leckeren Aufstrich (ich habe mir Frischkäse mit Tomatenpesto ausgesucht)
  • wer mag Kresse oder Ruccola
  • 2 Eier – entweder als Rühr- oder Spiegelei, wie man’s lieber mag
  • (ich hätte ja gern noch ausgelassenen Speck drauf gemacht, aber für mich allein war der Aufwand am Morgen dann zu groß)

Alles aufeinander stapeln, das Ei gut würzen und der Start in den Tag beginnt auf jeden Fall lecker! Für einen Moment vertreiben sie sogar den Hausarbeits-Stress.

Einen sonnigen Tag wünsch ich euch!
Liebe Grüße Nana ♡

Wir lassen den Frühling in die Küche – Himbeer-Vanille-Muffins

Hallo ihr Lieben!

endlich schiebt die Sonne die grauen Wolken beiseite und es ist sogar schon so warm, dass man die Mittagspause draußen genießen kann. Der Grund für die Muffins war allerdings nicht allein der Frühling, der an die Tür klopft. Ich habe dieses Jahr zum Geburtstag von einer lieben Freundin ein Bild geschenkt bekommen. Darauf zu sehen sind neun verschiedene Muffins und beim Geburtstagsfrühstück habe ich angekündigt jeden dieser abgebildeten Muffins/Cupcakes nachzubacken, beziehungsweise mir ein Rezept dazu zu überlegen.
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Jaaah. ich geb’s zu, VIELLEICHT ist das Bild’n bisschen schepps. Das muss so *hust*

Da die Hausarbeiten-Phase leider noch immer anhält, konnte ich mich leider in der Küche nicht allzu sehr verkünsteln, weshalb ich mich für den mittleren Muffin in der dritten Reihe entschieden habe. Das rosa Beerchen konnte ja wohl nur eine Himbeere sein. (Außerdem hat Jeanny letztens ein unfassbar leckeres Rezept mit Himbeeren gepostet (und davor gab’s bei ihr Himbeer-Bananen-Muffins) – also wollte ich Himbeeren haben!). Abgesehen von den kleinen roten Früchtchen war alles im Haus und die Gaumenfreude konnte beginnen. Kaum, dass die Muffins im Ofen waren, wurde mein Freund auch sogleich von deren Duft an- und aus dem Bett gelockt. Aber er ist ja nicht so der Süße, wie er immer wieder betont – Ja! Genau. Darum isst er sie auch direkt aus dem Ofen. Okay, warm schmecken sie wirklich noch viel besser! Allerdings verläuft die Creme etwas unschön. Wer hätte das ahnen können ;D

Was ihr für ein Muffinblech braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 150g Mehl
  • 1 Pkch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
  • 2TL Backpulver
  • 50g Zucker
  • einen Schluck Milch (3-4EL)
  • 2 Eier
  • ein paar TK o. frische Himbeeren (je nachdem wie groß sie sind 2-3 Beeren)
  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und stellt schon einmal das Backbleck mit den Papierförmchen bereit.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann die beiden Eier und die Milch hinzufügen und aufschlagen. Die Mehlmischung in die Schüssel sieben und den Zucker sowie Vanillezucker dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
  3. Ich habe die Himbeeren nicht unter den Teig gehoben, weil sie sonst kaputt gehen könnten und dann ist die Überraschung beim hineinbeißen futsch. Stattdessen den Teig zuerst in die Mulden füllen und je nach Platz die Himbeeren vorsichtig in den Teig drücken.
  4. Die Muffins müssen für ca. 20 Minuten in den Backofen, zur Sicherheit empfiehlt sich allerdings der Stäbchen-Test, da die Backzeit variieren kann, je nachdem ob ihr frische Beeren oder tiefgefrorene benutzt habt. Während die Gaumenfreuden im Ofen waren, habe ich noch eine einfache Creme aus Mascarpone, die ich noch im Kühlschrank hatte, ein bisschen Milch, 1 EL Puderzucker und einem Päckchen Vanillezucker cremig geschlagen.
  5. Wenn die Muffins fertig und ausgekühlt sind, einfach einen Klecks von der Creme obenauf geben und mit einer frischen Himbeere krönen.

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Natürlich habe ich der Spenderin des Bilds gleich ein Döschen mit Frühling zum Naschen vorbei gebracht, ehe ich mich wieder in der Uni-Bib und ganz ohne Frühling eingegraben habe.

Genießt die Sonne und lasst die Nase ein bisschen von den Strahlen kitzeln,
liebe Grüße
Nana ♡

Ein bisschen Elsass in der Küche!

Bonjour, ihr Lieben!

Ich führe ja nahezu jeden Tag Kampf gegen die Langeweile in der Küche. Mein Freund ist hierbei (wie bestimmt schon mehrfach erwähnt oder beklagt) keine sonderlich große Hilfe mit Kommentaren wie: „Weiß nicht“, „keine Ahnung…“, „irgendwas Leckeres!“ Na toll. Auf irgendwas Leckeres hätte ich ja auch Lust, aber irgendwann gehen einem auch die Ideen aus. Und während der Hausarbeits-Phase sollte es dann halt auch noch halbwegs schnell gehen, schließlich verbringe ich momentan mehr Zeit in der Uni als zu Hause.Beim Durchblättern verschiedener Rezepte bin ich dann auf einen Flammkuchen mit Trauben und Austernpilze gestoßen. So, dass wusste ich, konnte ich das meinem Freund nicht vorsetzen und ehrlich gesagt habe ich meinen Flammkuchen auch lieber herzhaft… Da wir noch Brokkoli im Haus hatten, war der Belag für den Herrn Vegetarier rasch gefunden und ich musste mir zumindest darum keine Gedanken mehr machen. Neben den Grundzutaten wanderte dann auch noch ein bisschen Speck für mich in den Einkaufskorb. Nachdem ich mich zu Hause gleich an den Teig gemacht hatte, wurde mir recht schnell klar, dass die angegebene Menge höchstens einen von uns satt gemacht hätte. (Okay… die doppelte hat schon ZIEMLICH satt gemacht,… war aber auch lecker ;D

Ihr braucht für 2 große oder 4-6 kleine Flammkuchen:

  • 400g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe o. 2 Pkch. Trockenhefe
  • 2TL Salz und eine Prise Zucker
  • 2 EL ÖL
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 200ml Creme fraîche
  • Käse (Sorte je nach Geschmack)
  • Belag (wie man lustig ist)
  1. Für den Teig nehmt ihr das lauwarme Wasser, gebt ein bisschen Zucker hinzu und bröselt die frische Hefe hinein (oder gebt die Trockenhefe hinzu). 3 – 4 Minuten stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann. In der Zwischenzeit schon einmal Wasser für eine Wärmflasche vorbereiten. Das Mehl mit Öl, Salz und dem Hefewasser vermengen und zu einem glatten Teig kneten, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und zusammen mit der Wärmflasche unter der Bettdecke 1 Stunde gehen lassen.
  2. Währenddessen sämtliche Zutaten kleinschneiden (in meinem Fall Brokkoli und Lauchzwiebeln) und den Käse hobeln, falls nötig. Damit das Creme fraîche nicht so langweilig schmeckt habe ich neben verschiedenen Kräutern (eine fertige Mischung vom Markt – eigentlich zum Einlegen von Feta gedacht xD) etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugegeben und alles gut miteinander vermengt.
  3. Den Ofen auf 220° (Umluft) vorheizen. Jetzt geht es dem Teig an den Kragen. Alles noch einmal gut durchkneten und dann in 2 größere oder 6 kleinere Stücke teilen. Damit mir der Teig nicht reißt, sobald ich ihn aufs Blech hebe, habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ganz dünn ausgerollt. Jetzt mit dem Creme fraîche bestreichen und beliebig mit Zutaten belegen (ich hatte Lauchzwiebeln, Mais und Speck, mein Freund statt dem Speck Brokkoli). Zum Schluss noch mit Käse bestreuen und alles für etwa 15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse verlaufen und der Rand knusprig bräunlich wird.

IMG_1644Für ein schönes Anrichten war leider keine Zeit mehr – wir hatten soooo großen Hunger! 😀

Ich hoffe das Rezept verlockt zum Nachbacken
Liebe Grüße
Nana ♡

Pausenbrot mal anders – Lieblingsbrot mit Basilikum, Ziegenfrischkäse und gebratenen Pilzen

Hallo ihr Lieben!

Ehrlich gesagt schäme ich mich schon ein bisschen, schließlich hatte ich mir vorgenommen regelmäßig hier zu posten und festzuhalten, was in meiner Küche oder an der Nähmaschine so passiert ist. Allerdings folgte in den letzten Wochen ein Missgeschick auf das andere… mal hat es gleich gar nicht funktioniert, ein andermal habe ich die Bilder versehentlich gelöscht. Schussel am Werk. Aber in den vergangenen Tagen ist dann doch ein bisschen was beim Backen und Kochen rumgekommen, was auch erfolgreich photographiert wurde. Nur gepostet habe ich es leider noch nicht. (Im fünften Semester, so dachte ich, hätte ich langsam begriffen wie man seine Zeit am besten einteilt, aber… weit gefehlt! ;D die Abgabefristen rücken immer näher und das Chaos auf meinem Schreibtisch wird irgendwie nicht weniger.)
Darum gab es am Freitag eine „Motivations-Stulle“ für mich und meinen Freund. In den Ferien ist die Mensa zwar nicht so abartig überfüllt wie sonst, trotzdem bin ich kein großer Freund davon (Ausnahme-Tage gibt es aber hin und wieder). Außerdem esse ich lieber gemütlich zu Hause etwas Warmes, als zwischen Gedränge und Lärm. Der Mensch ist halt ein Genusstier. Meinereiner zumindest. Alleine essen macht aber auch keinen Spaß, also musste eine Idee her um meinen Liebsten von der Mensa fern zu halten und trotzdem mit etwas Leckerem für die Mittagspause zu locken. Und da habe ich mich an das super leckere Rezept von la petite cuisine erinnert und es gleich mal ausprobiert! Allerdings gab’s in meinem Pesto keinen Parmesan,… der war gerade aus. Lecker war’s aber trotzdem! yam yam.

IMG_1648 Das Pesto wird in den nächsten Tagen vermutlich seinen Weg zwischen Pasta und Käse finden, falls mein Freund es nicht vorher gänzlich auf’s Brot geschmiert hat. *lach* Er meckert zwar immer „also wegen MIR brauchst du dir so einen Aufwand ja nicht machen…“ freut sich aber trotzdem immer wie ein kleiner Schneekönig, wenn’s dann da ist.

Die Mittagspause wurde übrigens gar nicht erst in der Uni abgehalten, sondern auf’s Sofa vorverlegt – warm schmeckt’s noch viel besser! Und das Brot wird nicht so schnell weich. So allerdings macht die Mittagspause gleich doppelt Spaß!

IMG_1656Leider muss ich mir ja eingestehen, dass meine Bilder gegenüber anderen Blogs echt mickrig aussehen. Ich hoffe darauf, dass es mit der Zeit und ein wenig Übung besser wird. Ansonsten kann ich mich nur damit beruhigen, dass es zumindest lecker geschmeckt hat! Und nicht so langweilig, wie’s aussieht *g*

Liebe Grüße und einen tollen Start in die Woche

Nana ♡

omnomnom… Chinesisches Essen selbst gemacht – aber warum sind die Nudeln denn rot?!

Hallo ihr Lieben!

Der letzte Beitrag ist ja nun schon eine Weile her, aber da die Klausurenphase vorerst vorbei ist, kann ich meine Zeit auch etwas besser einteilen. Zwischen dem Hausarbeiten Schreiben findet sich bestimmt die Gelegenheit hier öfter zu posten.

Nachdem ich heute früh erstmal etwas planlos im Supermarkt stand, finde ich, kann meine Ausbeute sich durchaus sehen lassen:IMG_1623Die meisten werden sich wohl fragen, was der Rote-Beete-Saft in meinem Mittagessen zu suchen hat – darum sind die Nudeln rot! 😀 ist also mehr eine farbliche Spielerei, als wirklich eine geschmackliche Bereicherung. Aber ich hatte das irgendwo gesehen und wollte es unbedingt ausprobieren. Außerdem versuche ich meinem Käse-Vegetarier zu Hause Gemüse ohne sein geliebtes Milchprodukt schmackhaft zu machen – gar nicht so einfach! Am liebsten würde er auf ALLES Käse packen. Wenn ich dann frage, was es zu essen geben soll, kriege ich meistens die selbe Antwort „Was Leckeres.“ Unsere Ansichten von lecker scheinen da aber irgendwie etwas auseinander zu gehen. Während ich in der Küche gerne auch neues ausprobiere, käme meinem Freund am liebsten im 5-Tages-Rythmus das selbe auf den Tisch. Mit viel Käse versteht sich. (Käs’spätzle, Pizza, Nudeln mit variabler Soße (am liebsten aber Gorgonzola), Nudelauflauf und zwischenrein mogelt sich vielleicht mal Spinat mit Spiegelei – zum Glück ohne Käse) Ich liebe Käse ja auch… aber überall will ich ihn dann doch nicht haben. ;P

Die Zubereitung ist eigentlich reichlich simpel, aber da ich es unglaublich lecker finde, wollte ich es gerne teilen:

  1. Gemüse waschen und alles in dünne Streifen schneiden. Ich habe die Karotten einfach mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschält.
  2. Sesamöl mit ein wenig Chilipaste (ich hab meine selbst gemacht, gibt es aber bestimmt auch im Supermarkt) in einer großen Pfanne erhitzen und die Bohnen zuerst anbraten. Die anderen Zutaten nach ca. 3 Minuten zugeben und alles kurz anbraten, ehe ihr die Soja-Soße hinzufügt.
  3. Währenddessen die Glasnudeln in kochendem Wassser nach Packungsanweisung ziehen lassen. (Hier kommt übrigens der Rote-Beete-Saft ins Spiel – einfach den Saft mit einem halben Liter Wasser mischen und zum kochen bringen.) IMG_1630

Ein simples Mittagessen und bestimmt so lecker wie beim Chinesen! ♡

Liebe Grüße Nana!

Heidelbeer-Rosmarin-Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Wer kennt das nich, man macht den Kühlschrank auf und da winken einem Dinge entgegen, die verarbeitet werden müssen. So ging es mir heute mit den Heidelbeeren, die mein Freund beim Einkauf ergattert hat – am Donnerstag. Leider war ich das Wochenende über bei meinen Eltern und er hat sie natürlich nicht gegessen, schließlich hat er sie mir mitgebracht. Und wat nu? Leider waren die Beeren schon sehr, sehr weich, mümmeln wollte ich sie also nicht mehr. Aber zum wegwerfen waren sie dann auch zu schade! Also habe ich Marmelade eingekocht. Heidelbeer-Rosmarin-Marmelade.Bild1

Zutaten:  # 250g Heidelbeeren
# 2 Zweige Rosmarin
# 3 EL Honig (Ich habe Akazienhonig verwendet, der ist etwas herber)
# Saft einer halben Zitrone (je nach Süße der Beeren etwas mehr)

Zubereitung:   Ich habe die gewaschenen Heidelbeeren halbiert, ganze Beeren platzen gern auf und das gibt immer so eine Sauerei. Danach habe ich den Honik mit den Rosmarinblättern in einen kleinen Topf gegeben. So lange erhitzen, bis der Honig anfängt Blasen zu bilden, erst dann die Heidelbeeren hinzugeben. Ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und dann die Marmelade durch ein feines Sieb streichen (Vorsicht! Die Masse ist extrem heiß, versucht Spritzer zu vermeiden, die schmerzen echt fies!). Ich habe danach alles noch einmal aufgekocht und dann in sterilisierte Gläser gegeben (einfach in einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Die Deckel nicht vergessen). Deckel drauf und mit einem Etikett versehen. Fertig! Viel Spaß damit und guten Hunger. ♡

Liebe Grüße
Nana