Gemüse

Ich lock den Liebsten aus dem Bett… mit: Spiegelei im Brötchen!

Hallo ihr Lieben!

Manche kennen das Leid bestimmt, oder sind selbst Morgenmuffel: einen solchen aus dem Bett zu kriegen ist gar nicht so einfach! Bei meinem Freund ist das tatsächlich ein Kraftackt ihn morgens aus dem Bett zu schubsen, damit wir früh in der Uni sind (es herrscht oft Lern-Platzmangel). Kein gut zureden, kein „ich hab Kaffee gemacht“. Nix. Nada. Und eigentlich ist er auch kein Frühstücks-Mensch. Als ich letztens allerdings angekündigt habe ihn am nächsten Morgen mit einem leckeren Frühstück zu wecken, war er ganz Ohr! Und am nächsten Morgen zumindest halbwach, als ich ihm das Brötchen unter die Nase gehalten habe.
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Die Zubereitung ist denkbar simpel, aber weil es scheinbar hilft um Morgenmuffel aus dem Bettchen zu locken, dachte ich teile ich meine Erkenntnis mit euch!
Ihr braucht für 2 Brötchen:

  • Brötchen eurer Wahl
  • einen leckeren Aufstrich (ich habe mir Frischkäse mit Tomatenpesto ausgesucht)
  • wer mag Kresse oder Ruccola
  • 2 Eier – entweder als Rühr- oder Spiegelei, wie man’s lieber mag
  • (ich hätte ja gern noch ausgelassenen Speck drauf gemacht, aber für mich allein war der Aufwand am Morgen dann zu groß)

Alles aufeinander stapeln, das Ei gut würzen und der Start in den Tag beginnt auf jeden Fall lecker! Für einen Moment vertreiben sie sogar den Hausarbeits-Stress.

Einen sonnigen Tag wünsch ich euch!
Liebe Grüße Nana ♡

Ein bisschen Elsass in der Küche!

Bonjour, ihr Lieben!

Ich führe ja nahezu jeden Tag Kampf gegen die Langeweile in der Küche. Mein Freund ist hierbei (wie bestimmt schon mehrfach erwähnt oder beklagt) keine sonderlich große Hilfe mit Kommentaren wie: „Weiß nicht“, „keine Ahnung…“, „irgendwas Leckeres!“ Na toll. Auf irgendwas Leckeres hätte ich ja auch Lust, aber irgendwann gehen einem auch die Ideen aus. Und während der Hausarbeits-Phase sollte es dann halt auch noch halbwegs schnell gehen, schließlich verbringe ich momentan mehr Zeit in der Uni als zu Hause.Beim Durchblättern verschiedener Rezepte bin ich dann auf einen Flammkuchen mit Trauben und Austernpilze gestoßen. So, dass wusste ich, konnte ich das meinem Freund nicht vorsetzen und ehrlich gesagt habe ich meinen Flammkuchen auch lieber herzhaft… Da wir noch Brokkoli im Haus hatten, war der Belag für den Herrn Vegetarier rasch gefunden und ich musste mir zumindest darum keine Gedanken mehr machen. Neben den Grundzutaten wanderte dann auch noch ein bisschen Speck für mich in den Einkaufskorb. Nachdem ich mich zu Hause gleich an den Teig gemacht hatte, wurde mir recht schnell klar, dass die angegebene Menge höchstens einen von uns satt gemacht hätte. (Okay… die doppelte hat schon ZIEMLICH satt gemacht,… war aber auch lecker ;D

Ihr braucht für 2 große oder 4-6 kleine Flammkuchen:

  • 400g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe o. 2 Pkch. Trockenhefe
  • 2TL Salz und eine Prise Zucker
  • 2 EL ÖL
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 200ml Creme fraîche
  • Käse (Sorte je nach Geschmack)
  • Belag (wie man lustig ist)
  1. Für den Teig nehmt ihr das lauwarme Wasser, gebt ein bisschen Zucker hinzu und bröselt die frische Hefe hinein (oder gebt die Trockenhefe hinzu). 3 – 4 Minuten stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann. In der Zwischenzeit schon einmal Wasser für eine Wärmflasche vorbereiten. Das Mehl mit Öl, Salz und dem Hefewasser vermengen und zu einem glatten Teig kneten, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und zusammen mit der Wärmflasche unter der Bettdecke 1 Stunde gehen lassen.
  2. Währenddessen sämtliche Zutaten kleinschneiden (in meinem Fall Brokkoli und Lauchzwiebeln) und den Käse hobeln, falls nötig. Damit das Creme fraîche nicht so langweilig schmeckt habe ich neben verschiedenen Kräutern (eine fertige Mischung vom Markt – eigentlich zum Einlegen von Feta gedacht xD) etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugegeben und alles gut miteinander vermengt.
  3. Den Ofen auf 220° (Umluft) vorheizen. Jetzt geht es dem Teig an den Kragen. Alles noch einmal gut durchkneten und dann in 2 größere oder 6 kleinere Stücke teilen. Damit mir der Teig nicht reißt, sobald ich ihn aufs Blech hebe, habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ganz dünn ausgerollt. Jetzt mit dem Creme fraîche bestreichen und beliebig mit Zutaten belegen (ich hatte Lauchzwiebeln, Mais und Speck, mein Freund statt dem Speck Brokkoli). Zum Schluss noch mit Käse bestreuen und alles für etwa 15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse verlaufen und der Rand knusprig bräunlich wird.

IMG_1644Für ein schönes Anrichten war leider keine Zeit mehr – wir hatten soooo großen Hunger! 😀

Ich hoffe das Rezept verlockt zum Nachbacken
Liebe Grüße
Nana ♡

omnomnom… Chinesisches Essen selbst gemacht – aber warum sind die Nudeln denn rot?!

Hallo ihr Lieben!

Der letzte Beitrag ist ja nun schon eine Weile her, aber da die Klausurenphase vorerst vorbei ist, kann ich meine Zeit auch etwas besser einteilen. Zwischen dem Hausarbeiten Schreiben findet sich bestimmt die Gelegenheit hier öfter zu posten.

Nachdem ich heute früh erstmal etwas planlos im Supermarkt stand, finde ich, kann meine Ausbeute sich durchaus sehen lassen:IMG_1623Die meisten werden sich wohl fragen, was der Rote-Beete-Saft in meinem Mittagessen zu suchen hat – darum sind die Nudeln rot! 😀 ist also mehr eine farbliche Spielerei, als wirklich eine geschmackliche Bereicherung. Aber ich hatte das irgendwo gesehen und wollte es unbedingt ausprobieren. Außerdem versuche ich meinem Käse-Vegetarier zu Hause Gemüse ohne sein geliebtes Milchprodukt schmackhaft zu machen – gar nicht so einfach! Am liebsten würde er auf ALLES Käse packen. Wenn ich dann frage, was es zu essen geben soll, kriege ich meistens die selbe Antwort „Was Leckeres.“ Unsere Ansichten von lecker scheinen da aber irgendwie etwas auseinander zu gehen. Während ich in der Küche gerne auch neues ausprobiere, käme meinem Freund am liebsten im 5-Tages-Rythmus das selbe auf den Tisch. Mit viel Käse versteht sich. (Käs’spätzle, Pizza, Nudeln mit variabler Soße (am liebsten aber Gorgonzola), Nudelauflauf und zwischenrein mogelt sich vielleicht mal Spinat mit Spiegelei – zum Glück ohne Käse) Ich liebe Käse ja auch… aber überall will ich ihn dann doch nicht haben. ;P

Die Zubereitung ist eigentlich reichlich simpel, aber da ich es unglaublich lecker finde, wollte ich es gerne teilen:

  1. Gemüse waschen und alles in dünne Streifen schneiden. Ich habe die Karotten einfach mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschält.
  2. Sesamöl mit ein wenig Chilipaste (ich hab meine selbst gemacht, gibt es aber bestimmt auch im Supermarkt) in einer großen Pfanne erhitzen und die Bohnen zuerst anbraten. Die anderen Zutaten nach ca. 3 Minuten zugeben und alles kurz anbraten, ehe ihr die Soja-Soße hinzufügt.
  3. Währenddessen die Glasnudeln in kochendem Wassser nach Packungsanweisung ziehen lassen. (Hier kommt übrigens der Rote-Beete-Saft ins Spiel – einfach den Saft mit einem halben Liter Wasser mischen und zum kochen bringen.) IMG_1630

Ein simples Mittagessen und bestimmt so lecker wie beim Chinesen! ♡

Liebe Grüße Nana!