Himbeeren

Für die Mutti zu ihrem besond’ren Tag – eine süße Überraschung!

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich, muss ich gestehen, habe ich meiner Mutter selten etwas zum Muttertag geschenkt. Allgemein finde ich, sollte ein Tag einem nicht „vorschreiben“ einem besonderen Menschen eine Freude zu bereiten. Diesmal jedoch bot sich dieser Tag durchaus an um meiner Mutsch ein bisschen Freude zu bereiten – auf dem Brot. Denn ich wollte ihr unbedingt etwas Selbstgemachtes schenken. Etwas Genähtes fiel leider weg, denn zu ihrem Geburtstag hat sie sich bereits einen Filzrucksack gewünscht und auf die Schnelle wäre mir nichts Nettes eingefallen, dass sie auch gebrauchen könnte. Kennt ihr das? Dass man etwas schenken möchte, dass der Beschenkte dann auch gebrauchen kann? Ich finde das besser, als „irgendwas“ zu schenken. Da frage ich dann auch lieber direkt nach, wenn ich es nicht genau weiß.
Darum bin ich diese Woche auf den Markt gegangen und habe fleißig frische Früchtchen eingekauft! In meinen Korb sind neben Erdbeeren – natürlich! Und ganz reichlich, damit nach dem ausgiebigen Naschen auch noch genug übrig bleibt um die Gläschen zu füllen – auch Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren gewandert. Ich hatte mir allerdings in den Kopf gesetzt drei Gläschen in drei verschiedenen Farben zu verschenken. Und da habe ich mich an das Rezept von Markus, dem Backbuben, erinnert und damit meine Marmeladen-Trilogie ergänzt! Allerdings habe ich den Granatapfel weggelassen, schließlich wollte ich ja eine gelbe Marmelade haben. Nach dem Markt bin ich dann schleunigst in die Küche verschwunden, nicht allerdings ohne auf dem Weg dorthin die Erbeeren schonmal gut und gerne zu halbieren. Ich konnte einfach nicht widerstehen.
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In das Muttertags-Päckchen wanderten je ein Gläschen „himmlisch süß“ (Erdbeer-Vanille), „exotisch fruchtig“ (Mango-Physalis) und „freche früchtchen“ (Brombeer, Himbeer & Blaubeer). Meine Mutsch hat mich gestern bereits angerufen, um mir zu sagen, dass sie sich sehr über das Päckchen gefreut hat – irgendwie war das so ja nicht gedacht gewesen, ne!? Aber die Hauptsache ist ja schließlich, dass ich ihr damit eine Freude bereiten konnte. Ich hoffe eure Mutti hat sich ebenfalls gefreut, falls ihr ihr etwas geschenkt habt (bestimmt, Mütter freuen sich ja eigentlich immer und egal wie alt die Kinder sind, wenn die ihnen etwas schenken, oder?)

Ich wünsch‘ euch einen schönen Sonntag!
Lasst ihn euch von dem Regen nicht verderben,
eure Nana ♡

Wir lassen den Frühling in die Küche – Himbeer-Vanille-Muffins

Hallo ihr Lieben!

endlich schiebt die Sonne die grauen Wolken beiseite und es ist sogar schon so warm, dass man die Mittagspause draußen genießen kann. Der Grund für die Muffins war allerdings nicht allein der Frühling, der an die Tür klopft. Ich habe dieses Jahr zum Geburtstag von einer lieben Freundin ein Bild geschenkt bekommen. Darauf zu sehen sind neun verschiedene Muffins und beim Geburtstagsfrühstück habe ich angekündigt jeden dieser abgebildeten Muffins/Cupcakes nachzubacken, beziehungsweise mir ein Rezept dazu zu überlegen.
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Jaaah. ich geb’s zu, VIELLEICHT ist das Bild’n bisschen schepps. Das muss so *hust*

Da die Hausarbeiten-Phase leider noch immer anhält, konnte ich mich leider in der Küche nicht allzu sehr verkünsteln, weshalb ich mich für den mittleren Muffin in der dritten Reihe entschieden habe. Das rosa Beerchen konnte ja wohl nur eine Himbeere sein. (Außerdem hat Jeanny letztens ein unfassbar leckeres Rezept mit Himbeeren gepostet (und davor gab’s bei ihr Himbeer-Bananen-Muffins) – also wollte ich Himbeeren haben!). Abgesehen von den kleinen roten Früchtchen war alles im Haus und die Gaumenfreude konnte beginnen. Kaum, dass die Muffins im Ofen waren, wurde mein Freund auch sogleich von deren Duft an- und aus dem Bett gelockt. Aber er ist ja nicht so der Süße, wie er immer wieder betont – Ja! Genau. Darum isst er sie auch direkt aus dem Ofen. Okay, warm schmecken sie wirklich noch viel besser! Allerdings verläuft die Creme etwas unschön. Wer hätte das ahnen können ;D

Was ihr für ein Muffinblech braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 150g Mehl
  • 1 Pkch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
  • 2TL Backpulver
  • 50g Zucker
  • einen Schluck Milch (3-4EL)
  • 2 Eier
  • ein paar TK o. frische Himbeeren (je nachdem wie groß sie sind 2-3 Beeren)
  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und stellt schon einmal das Backbleck mit den Papierförmchen bereit.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann die beiden Eier und die Milch hinzufügen und aufschlagen. Die Mehlmischung in die Schüssel sieben und den Zucker sowie Vanillezucker dazugeben und alles gut miteinander vermischen.
  3. Ich habe die Himbeeren nicht unter den Teig gehoben, weil sie sonst kaputt gehen könnten und dann ist die Überraschung beim hineinbeißen futsch. Stattdessen den Teig zuerst in die Mulden füllen und je nach Platz die Himbeeren vorsichtig in den Teig drücken.
  4. Die Muffins müssen für ca. 20 Minuten in den Backofen, zur Sicherheit empfiehlt sich allerdings der Stäbchen-Test, da die Backzeit variieren kann, je nachdem ob ihr frische Beeren oder tiefgefrorene benutzt habt. Während die Gaumenfreuden im Ofen waren, habe ich noch eine einfache Creme aus Mascarpone, die ich noch im Kühlschrank hatte, ein bisschen Milch, 1 EL Puderzucker und einem Päckchen Vanillezucker cremig geschlagen.
  5. Wenn die Muffins fertig und ausgekühlt sind, einfach einen Klecks von der Creme obenauf geben und mit einer frischen Himbeere krönen.

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Natürlich habe ich der Spenderin des Bilds gleich ein Döschen mit Frühling zum Naschen vorbei gebracht, ehe ich mich wieder in der Uni-Bib und ganz ohne Frühling eingegraben habe.

Genießt die Sonne und lasst die Nase ein bisschen von den Strahlen kitzeln,
liebe Grüße
Nana ♡