vegetarisch

Bella Italia auf die Schnelle! – Ein Abendessen, dass keine 30 Minuten Zubereitung braucht.

Hallo ihr Lieben!

Wie in den letzten Beiträgen ja schon gejammert wurde, befinde ich mich momentan mitten in der Hausarbeiten- und Prüfungsphase. Das heißt, dass ich viel Zeit in der UB und nur wenig zu Hause verbringe. Auf ein gutes Essen will ich am Abend dann aber trotzdem nicht verzichten, also muss es schnell gehen. Aus diesem Grund habe ich mir gestern ein kleines bisschen Italien in die Küche geholt. Bei dem Regen wäre ein bisschen italienische Sonne auch nicht schlecht gewesen, aber dafür habe ich leider noch kein brauchbares Rezept gefunden – tanzen hilft nicht, soviel sei gesagt… ;D

Da der Herr des Hauses ja auch verköstigt werden will und keiner von uns beiden eine gute Idee hatte, bin ich ohne Plan und Liste in den Supermarkt getigert und habe versucht mich während des Einkaufs für etwas begeistern zu können. Kennt ihr das: der Kopf ist so voll und sämtliche Kreativität geht für die Arbeit drauf, sodass man oft nicht weiß, was man nun kochen soll? So geht es mir, seit ich die Nase in die Bücher stecke. Oft frustriert mich dabei dann nicht nur die Arbeit sondern auch die Unlust und der Zeitmangel etwas Vernünftiges zu kochen. In meinen Einkaufskorb sind letztlich folgende Dinge gewandert:

  • Ruccola
  • Pagani-Nudeln von Barilla (250g für das Rezept)
  • Rispentomaten

 

1. 1l Wasser aufsetzen und salzen. Die Nudeln nach Packungsanweisung (bei mir 11 Minuten) gar kochen.
2. Während die Nudeln vor sich hinkochen (das können die, abgesehen von gelegntlichem Umrühren, ganz alleine ;D) die Tomaten waschen und fein würfeln. Man kann die Tomaten auch gröber schneiden, je nachdem wie man es lieber mag. Im Anschluss 1-2 Zehen Knoblauch fein hacken und schon einmal den Parmesan hobeln. In Ermangelung von Parmesan (etwas schusselige Menschen vergessen das beim Einkauf schon mal…) haben wir stattdessen ganz normalen Edamer genommen – geht auch.
3. Die Nudeln, wenn sie fertig sind, abgießen und sofort in den Topf zurück geben. Ein bisschen Nudelwasser darf gern dabei sein. Nun zuerst die Tomaten und den Knoblauch dazu geben und nach Geschmack würzen. Ich habe mich mal wieder der Kräutermischung vom Markt bedient (enthalten sind unter anderem Rosmarin, Paprika, Tomate, Thymian). Wenn die Tomaten etwas eingekocht sind zum Schluss noch den Käse unterheben. Mit dem Ruccola anrichten und auf nach Italien! (:
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Ich wünsch euch einen schönen Montag!
Liebe Grüße Nana ♡

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Ein bisschen Elsass in der Küche!

Bonjour, ihr Lieben!

Ich führe ja nahezu jeden Tag Kampf gegen die Langeweile in der Küche. Mein Freund ist hierbei (wie bestimmt schon mehrfach erwähnt oder beklagt) keine sonderlich große Hilfe mit Kommentaren wie: „Weiß nicht“, „keine Ahnung…“, „irgendwas Leckeres!“ Na toll. Auf irgendwas Leckeres hätte ich ja auch Lust, aber irgendwann gehen einem auch die Ideen aus. Und während der Hausarbeits-Phase sollte es dann halt auch noch halbwegs schnell gehen, schließlich verbringe ich momentan mehr Zeit in der Uni als zu Hause.Beim Durchblättern verschiedener Rezepte bin ich dann auf einen Flammkuchen mit Trauben und Austernpilze gestoßen. So, dass wusste ich, konnte ich das meinem Freund nicht vorsetzen und ehrlich gesagt habe ich meinen Flammkuchen auch lieber herzhaft… Da wir noch Brokkoli im Haus hatten, war der Belag für den Herrn Vegetarier rasch gefunden und ich musste mir zumindest darum keine Gedanken mehr machen. Neben den Grundzutaten wanderte dann auch noch ein bisschen Speck für mich in den Einkaufskorb. Nachdem ich mich zu Hause gleich an den Teig gemacht hatte, wurde mir recht schnell klar, dass die angegebene Menge höchstens einen von uns satt gemacht hätte. (Okay… die doppelte hat schon ZIEMLICH satt gemacht,… war aber auch lecker ;D

Ihr braucht für 2 große oder 4-6 kleine Flammkuchen:

  • 400g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe o. 2 Pkch. Trockenhefe
  • 2TL Salz und eine Prise Zucker
  • 2 EL ÖL
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 200ml Creme fraîche
  • Käse (Sorte je nach Geschmack)
  • Belag (wie man lustig ist)
  1. Für den Teig nehmt ihr das lauwarme Wasser, gebt ein bisschen Zucker hinzu und bröselt die frische Hefe hinein (oder gebt die Trockenhefe hinzu). 3 – 4 Minuten stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann. In der Zwischenzeit schon einmal Wasser für eine Wärmflasche vorbereiten. Das Mehl mit Öl, Salz und dem Hefewasser vermengen und zu einem glatten Teig kneten, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und zusammen mit der Wärmflasche unter der Bettdecke 1 Stunde gehen lassen.
  2. Währenddessen sämtliche Zutaten kleinschneiden (in meinem Fall Brokkoli und Lauchzwiebeln) und den Käse hobeln, falls nötig. Damit das Creme fraîche nicht so langweilig schmeckt habe ich neben verschiedenen Kräutern (eine fertige Mischung vom Markt – eigentlich zum Einlegen von Feta gedacht xD) etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugegeben und alles gut miteinander vermengt.
  3. Den Ofen auf 220° (Umluft) vorheizen. Jetzt geht es dem Teig an den Kragen. Alles noch einmal gut durchkneten und dann in 2 größere oder 6 kleinere Stücke teilen. Damit mir der Teig nicht reißt, sobald ich ihn aufs Blech hebe, habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ganz dünn ausgerollt. Jetzt mit dem Creme fraîche bestreichen und beliebig mit Zutaten belegen (ich hatte Lauchzwiebeln, Mais und Speck, mein Freund statt dem Speck Brokkoli). Zum Schluss noch mit Käse bestreuen und alles für etwa 15 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse verlaufen und der Rand knusprig bräunlich wird.

IMG_1644Für ein schönes Anrichten war leider keine Zeit mehr – wir hatten soooo großen Hunger! 😀

Ich hoffe das Rezept verlockt zum Nachbacken
Liebe Grüße
Nana ♡